Nach Merz und von der Leyen will auch Christine Lagarde mit dem Schlagwort Kapitalmarktunion die Aktivierung privater Bankguthaben zur Stützung der notleidenden Euro-Ökonomie. Staatliche Steuerungsreflexe sollen die gravierenden Schäden des Euro- und Klimasozialismus übertünchen.
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Ein Hort von Frieden, Freiheit und Prosperität sollte sie eigentlich sein, die Europäische Union. Doch was sich am politischen Horizont Brüssels abzeichnet, trägt zunehmend den Odor eines vulgären Sozialismus: Alles dreht sich derzeit um die Aktivierung der Bankguthaben der EU-Bürger, scheinbar eine deutsche Idee, die vor über einem Jahr bereits Bundeskanzler Friedrich Merz ins Spiel brachte und die vor wenigen Wochen auch von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wiederholt wurde. Deutscher Sozialismus im EU-Gewand.
Die zehn Billionen Euro an Guthaben, die still und leise auf den Bankkonten ruhen, wecken allerorten Begehrlichkeiten – der EU-Wirtschaftsmotor lechzt nach frischem Kredit, was die Zentralplaner und Besserwisser in der Politik auf den Plan ruft. In der Praxis sollen steuervergünstigte Finanzvehikel die Bürger dazu bewegen, ihr Geld den Brüsseler Visionären und staatlichen Portfolioplanern anzuvertrauen – ein absolutes Erfolgsrezept, wie jedermann weiß.
Eine lächerliche Forderung. Eine typische Brüsseler Forderung. In diesem Gusto hielt EZB-Präsidentin Christine Lagarde am Montag eine Rede anlässlich der Veranstaltung „Hofburg im Dialog – Economy, Europe, Resilience“ in Wien. Ihr Thema: die fatale Lage der Eurozonenwirtschaft, die Unterfinanzierung der Betriebe und die anhaltende Flucht von EU-Kapital nach Amerika.
Man fragt sich unwillkürlich: Wie sollten europäische Betriebe in Hightech, Robotik oder Industrieproduktion investieren, wo es allerorten entweder an Energie mangelt oder die Preise inzwischen stratosphärische Höhen erreicht haben? Und überhaupt: Was geht Lagarde die Investitionsentscheidung eines souveränen Bürgers an? – Man ahnt bereits die Antwort: Alles, denn es gilt, Kapital in der darniederliegenden Eurozonenwirtschaft zu investieren, um noch zu retten, was wohl nicht mehr zu retten ist. Die EU – auf dem Weg zur EU-SSR. Ein böses, ein immer häufiger zirkulierendes Meme. Politische Würde und Respekt vor dem Souverän schwinden in atemberaubendem Tempo, während dieser zunehmend in einen Vasallenstatus gezwungen wird.
Lagarde ließ es nicht auf sich beruhen und legte nach: Europa müsste zuerst in der Lage sein, seine Ersparnisse im eigenen Land einzusetzen – Kapitalallokation wird zur politischen Pflichtübung. Man wagt kaum, noch tiefer in die Gedankenspiele der Brüsseler Chefbürokratin – der obersten Hüterin des Euro-Fiatgeldes – einzutauchen. Geld sei ja vorhanden, so ließ sie das verblüffte Publikum wissen. Es fehlten nur die Märkte, die es in unsere eigenen Zwecke lenkten. So Lagarde. Die Welt in ihrer Eindimensionalität: Der fleißige Bürger spart, die weise politische Führung entscheidet, wofür.
Eine Dystopie.
Brüssel spielt ideologisches Pingpong mit der EZB und bastelt bereits am digitalen Euro, an Wegzugsteuern, an der digitalen ID und der Zwangskapitalunion – zur Errichtung des monetären Gefängnisses EU. Es ist offensichtlich: Die Europäische Union trocknet ökonomisch aus. Sie verliert Kapital über die Finanzkanäle, die Börse, aber auch über Direktinvestitionen in Milliardenhöhe – vor allem an die Amerikaner.
Es liegt mitnichten am Bürger, der zu wenig spart. Es fehlt an Spargelegenheiten, weil eine entgrenzte ideologische Politik Produktivitätswachstum und Investitionsgelegenheiten zerstört hat. Was noch wächst, ist die grüne Günstlingswirtschaft und ihre gleichermaßen heransubventionierte Schwester aus dem Rüstungsbereich. Kapitalvernichtungsmaschinen sind sie beide, in ihren Werkshallen und aufgeblähten Verwaltungstrakten geht die wirtschaftliche Zukunft der Europäer in Rauch auf.
Die Antwort der europäischen Politik: mehr Regulierung, mehr Zentralplanung. Intervention folgt auf Intervention. Wir stecken fest in einer Spirale der Staatswirtschaft.
Aus dem selbsternannten Hort von Frieden, Freiheit und Prosperität wurde ein passiv-aggressiver Bürokratenstaat. Letztlich ist es so wie in jeder Staatswirtschaft, wie in jedem sozialistischen System: Die sich auftürmende Ineffizienz der regulierten Ökonomie gebiert aus sich selbst heraus Finanznot, Armut und wachsende Repression gegenüber dem Bürger. Die EU und ihre Mitgliedstaaten weisen gefährliche Symptome auf – dass von der Leyen und ihre Mitstreiter inzwischen sogar ein Auge auf die Privatguthaben der Bürger geworfen haben, ist im Grunde nicht überraschend. Es ist die Konsequenz des bereits gescheiterten Eurosozialismus.






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Einfach gesagt, die Eu sind Bankroteure, die bereits seit Jahren mehr Geld ausgeben als sie haben. Nun wollen sie die Verfügungsgewalt über private Guthaben der Bürger, die seriös wirtschaften und deren Geld für Ihre Spinnereien raus schmeißen. Nicht das Wohl der Bürger im Blick, sondern nur ihr eigenes Wohl im Blick, alles für sie selbst
Die zu Recht verhasste Vonderleyen ist aus der CDU. Wie Merkel. Nie vergessen. Nie verzeihen. Nie wieder.
Die Guthaben auf Bankkonten liegen ja nicht still da; sie sind die Aktiva der Banken und werden als Kredite vergeben bzw. dienen als Eigenkapitalquote zur Erlangung von Bankenkrediten bei der EZB. Es gibt kein stilles Geld, es sei denn es liegt im Sparstrumpf zu Hause oder wurde durch angekaufte Werte (Edelmetall, Oldtimer, Kunstschätze, Münzen usw.) ersetzt. Was vielleicht gemeint sein könnte, sind ZWANGSANLEIHEN. D.h. die Banken werden gezwungen, mit den Einlagen ihrer Sparer durch die EU emittierte Zwangsanleihen zu kaufen. Die EU wird also nicht dem Sparer das Messer an die Kehle setzen, sondern den Banken – ob die sich… Mehr
Hinsichtlich von Informationsvorsprung, Hintergrundwissen und Geschichtskenntnissen der EU-Führung darf man wohl unterstellen, dass die zur selben Einschätzung und Analyseergebnissen ihrer Planverwirklichung kommen wie der Autor des Artikels. Wenn ergo Dummheit als ihr Antrieb nicht unterstellt werden darf, dann also etwas anderes.
Was also treibt sie an?
(Ab hier sollte ich besser schweigen)
„Wenige Tage zuvor rammte Lagarde einen Pfeiler der Wahrheit in den Boden: Nach ihrer Rechnung strömen jedes Jahr etwa dreihundert Milliarden Euro an Finanzkapital aus der EU heraus – vor allem in Richtung der vermaledeiten Vereinigten Staaten,“
Und, was kann mit mit dem EURO in letzter Konsequenz anfangen? Im Euroraum einkaufen, sofern der Euroraum überhaupt was zum kaufen anbieten kann!
Ich habe den Verdacht, dass die EU sich China zum Vorbild nimmt. Schon Robert Habeck gefielen die dortigen Kapitalverkehrskontrollen. China geht aber den umgekehrten Weg der EU. In China hat man zu Zeiten von Deng Xiaoping erkannt, dass Planwirtschaft nicht funktioniert. Der Grund für das Nicht-Funktionieren von Planwirtschaft ist heutzutage übrigens nicht mehr der Mangel an Informationen, sondern der Fakt, dass in planwirtschaftlichen Systemen keine Disruptionen durch neue Innovationen möglich sind. Aber das ist ein anderes Thema. China führte zwar die Marktwirtschaft ein. Aber so richtig frei ist sie immer noch nicht. Die KP möchte bestimmen, in welche Richtung die… Mehr
spätestens mit „Whatever it takes“ und „scheitert der Euro, scheitert Europa“ war es für jeden klar denkenden Einwohner der EU offensichtlich wohin der Weg führte, führen sollte.
Ich habe damals die Weichen gestellt und mich außerhalb der EU orientiert.
Was wurde ich belächelt bzw. ausgelacht, jetzt sind meine damaligen Kritiker kleinlaut und sagen, hätte ich damals mal auf Dich gehört.
Aber so ist es, wer zu spät kommt den bestraft das Leben und wer nicht hören will muss fühlen.
Im jetzt aufkommenden Tsunami werden höchstwahrscheinlich 85-90% alles verlieren. Denen muss ich leider sagen, wie gewählt so geliefert.
Und diesen ausgemergelten, durch und durch korrupten, von Gerichten als Betrüger Verurteilten und keinerlei Kompetenz Verdächtigen soll ich mein Erspartes anvertrauen? Gewiss ein Scherz, nicht wahr?!
Wie im Sozialismus üblich, versucht man privater Vermögen habhaft zu werden. In der DDR wurden nach 1945 alle Grundbesitzer, die mehr als 100 ha hatten, enteignet. Sparguthaben waren nach dem Krieg sowieso weg. Der Satz ist entlarvend:“Europa müsste zuerst in der Lage sein, seine Ersparnisse im eigenen Land einzusetzen“ Seit wann gehören meine Ersparnisse Europa? Europa hat nur Schulden von gigantischem Ausmaß, aber keine Ersparnisse. Typisch Sozialismus, von dem Geld anderer Leute leben. Solange der Michel (oder der Giovani, der Claude, wie immer sie heißen) es dulden, wird es passieren.
ALLES,aber auch ALLES,was uns Kohl und die Augenbraue aus Bayern versprochen haben,was NICHT mit dem Euro bei seiner Einführung eintreten sollte,ist eingetreten,aus einer angeblichen „Hartwährung“ mit strikter Kontrolle der Regularien wurde eine Weichwährung zur Stützung der üblichen Pleitestaaten inklusive Frankreichs…aber ohne jede Einspruchsmöglichkeit der Bundesbank,denn die hat ja,wie jede andere der 27 Staatsbanken,nur 1! Stimme,obwohl wir die grösste Industrie-und Gebernation sind.
Zum Teufel mit der CDU! Die haben uns das sehenden Auges eingebrockt!
Und genau deswegen gibt es übrigens auch die AFD!