Juso-Chef Türmer faselt sich in Rage

Was darf Satire? Philipp Türmer redet derart wortgewaltig-wirr, dass Leugner-Lanz möglicherweise wieder alles abstreiten wird. So wie Daniel Günther könnte dann auch Türmer plötzlich nur als „Privatmann“ im Studio gewesen sein. Denn als Juso-Chef hätte er die SPD endgültig zur Fünf-Prozent-Hürde runtergelabert. Von Brunhilde Plog

VON Gastautor | 1. April 2026
Der ÖRR kann auch sparen

Der ÖRR will immer mehr Geld – aber er spart auch: etwa beim Hörfunk. Nicht bei den Chefs, sondern beim „Content“. Der Apparat für immer weniger Content aber ist geblieben. Also: Räume für Redaktion und Aufnahmestudios, ein Sendesaal – und Büros in bester städtischer Lage. Dabei zeigen unabhängige Sender, dass es auch anders geht. Aber eben nur mit kreativen Köpfen.

VON Cora Stephan | 31. März 2026
Live ab 18:00 Uhr

Die Republik diskutiert über digitale Gewalt: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk widmet diesem Thema Tagesschau, Talkshows und ganze Sendungen. Doch unerwähnt bleibt, dass reale Gewalt oft nicht geahndet – oder wie in einem Fall in Berlin – sogar vertuscht wird. Darüber diskutiert Maximilian Tichy live mit Michael Kyrath und Anna Nguyen.

VON Redaktion | 31. März 2026
Christopher-Street-Day in Dresden

Wer behauptet, sich politisch zu versammeln, bekommt teure Sicherheitsmaßnahmen vom Steuerzahler bezahlt. Wenn Steuerzahler feiern, müssen sie die Sicherheitsmaßnahmen selbst zahlen. Dresden liefert mit dem CSD ein Lehrstück über Gleichbehandlung. Aber diejenigen, die bisher immer gleicher waren, wollen von Gleichbehandlung in diesem Fall nichts wissen.

VON Thomas Punzmann | 31. März 2026
Gesetzgebungsverfahren bleibt unvollendet

Nachdem Mitte März ein schottischer Gesetzentwurf zur Legalisierung des assistierten Suizids abgelehnt worden war, wird ein entprechendes Gesetz in England und Wales ebenfalls voraussichtlich scheitern. Befürworter einer Legalisierung werfen dem britischen Oberhaus vor, das Gesetzgebungsverfahren verschleppt zu haben.

VON Redaktion | 31. März 2026
Comeback des Schreckgespenstes

Das Ende des fossilen Zeitalters wurde bereits beschworen. Doch im März 2026 ist die Welt eine andere. Der „Schwarze Schwan“ Iran hat das globale Energiegefüge zerrissen und die Kohle zurück ins Zentrum der Macht gerückt. Kohle ist nicht einfach nur „dreckig“, sie ist energetisch hochgradig effizient und krisenfest. In China und Indien etwa wird Kohle nicht als Problem, sondern als Lösung gesehen.

VON Holger Douglas | 31. März 2026
Bärbel Bas blockiert Reförmchen

15 Milliarden Euro fehlen den Kassen. Der Staat zahlt zu wenig für Bürgergeld-Empfänger. Den Fehlbetrag sollen jetzt Beitragszahler durch höhere Beiträge und Patienten, Ärzte und Kliniken durch weniger Vergütung ausgleichen. Für Bürgergeld-Empfänger und Migranten bleibt alles so wie es ist.

VON Klaus-Rüdiger Mai | 31. März 2026
Spielen Union und SPD beim Bürgergeld mit?

Die Kommission hat Maßnahmen präsentiert, die geeignet wären, die Beitragssätze zu stabilisieren, ohne die Qualität der Gesundheitsversorgung zu senken. Spielt die Regierung mit? Vor allem SPD-Finanzminister Klingbeil ist gefragt: Das Paket steht und fällt mit der Übernahme der Beiträge für die Bürgergeld-Empfänger durch den Bund.

VON Lothar Krimmel | 31. März 2026