Ab 17 Uhr analysieren Roland Tichy (Tichys Einblick) und Markus Langemann (Club der klaren Worte) am kommenden Sonntag an dieser Stelle die Wahl, die Ergebnisse und die politischen Folgen. Klartext statt ÖRR-Routine. Mit dabei: Peter Hahne, Prof. Werner Patzelt, Klaus-Rüdiger Mai, Prof. Volker Boehme-Neßler und Hermann Binkert.
Am 6. September könnte eine Landtagswahl die politischen Verhältnisse in Deutschland erschüttern. Die AfD steht in den letzten Umfragen bei rund 40 Prozent – fast doppelt so stark wie die CDU. Eine absolute Mehrheit erscheint möglich. Gleichzeitig droht der CDU ein historischer Absturz: 2021 holte sie noch 37,1 Prozent, heute liegt sie in den Umfragen nur noch bei gut 20 Prozent.
Auf diese Situation reagiert die politische Linke mit der Mobilisierung gewaltiger Mittel. Die Kampagnenorganisation Campact investiert Millionen in den Wahlkampf – und versucht, kritische Medien wie Tichys Einblick für ihren Mangel an Anti-AfD-Propaganda zu bestrafen.
Damit geht es an diesem Abend um weit mehr als um Sachsen-Anhalt.
Was geschieht, wenn die AfD eine eigene Mehrheit erreicht? Dann stellt sich die Schicksalsfrage der Demokratie in Deutschland: Wird CDU-Kandidat Sven Schulze die Macht aufgeben oder wird er versuchen, einen AfD-Ministerpräsidenten mit antidemokratischen Mitteln zu verhindern? Verschiedene Optionen dafür liegen auf dem Tisch.
Die bisherige Strategie der „Brandmauer“ könnte die CDU selbst dann, wenn die AfD an der Mehrheit scheitert, vor eine paradoxe Entscheidung stellen: Um eine AfD-Regierung zu verhindern, müsste sie ausgerechnet auf die Unterstützung der Linkspartei hoffen. Unterstützung, die die CDU sich teuer erkaufen müsste.
Und noch eine Frage wird diesen Wahlabend begleiten: die Briefwahl.
Schon vor dem Wahltag wurden in Sachsen-Anhalt Hunderttausende Briefwahlunterlagen angefordert. Gleichzeitig gab es vor der Wahl Pannen mit mehrfach versandten Briefwahlunterlagen. Tichys Einblick hat deshalb die Kontrollierbarkeit und Sicherheit des Verfahrens kritisch untersucht. Dabei gilt ausdrücklich: Unterschiedliche Ergebnisse von Brief- und Urnenwahl sind kein Beweis für Manipulation. Doch gerade bei einer möglicherweise äußerst knappen Mehrheitsfrage wird genau zu beobachten sein, wie sich Brief- und Urnenstimmen unterscheiden.
Tichys Einblick und der Club der klaren Worte begleiten deshalb gemeinsam die entscheidenden Stunden dieser Wahl.
Roland Tichy und Markus Langemann moderieren die dreistündige Live-Sendung. Gemeinsam mit ihren Gästen analysieren sie Zahlen, Hochrechnungen und Ergebnisse – und vor allem die Konsequenzen, die daraus für die Politik in Sachsen-Anhalt und die Bundespolitik entstehen.
Mit dabei:
- Peter Hahne, Publizist und ehemaliger ZDF-Journalist
- Prof. Werner Patzelt, Politikwissenschaftler
- Klaus-Rüdiger Mai, Historiker und TE-Autor
- Prof. Volker Boehme-Neßler, Verfassungsrechtler
- Hermann Binkert, Gründer des Meinungsforschungsinstituts INSA Consulere
Was sagen die Zahlen wirklich? Was bedeutet das Ergebnis für die Zukunft der CDU? Hält die Brandmauer – und welchen politischen Preis hätte sie? Wie belastbar ist das Vertrauen in den Wahlprozess? Und erleben wir an diesem Abend den Beginn einer grundlegenden Neuordnung des deutschen Parteiensystems?
DIE SCHLACHT UM DIE MACHT – Live mit Roland Tichy und Markus Langemann
An dieser Stelle
Sonntag, 6. September 2026
17:00 bis 20:00 Uhr


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Kompliment und ein Dankeschön, gelungene Sendung.
Philipp Amthor ist der Enkeltrick der CDU.
Einmaliges Ergebnis, sowas gabs noch nie.
44.5% bei 80% Wahlbeteiligung. Gegen alle anderen Parteien, gegen Kirche, gegen ARD/ZDF, gegen fast alle Printmedien, gegen zweifelhaft finanzierte NGOs, gegen Grönemeyer, Lindenberg, Didi und unzählige weitere Z-Promis.
Ein eindeutigeres Votum kann es kaum mehr geben.
Ein schwerer Uppercut für Merz, lange wird sich „Klingbeils Vize“ nicht mehr haltem, da bin ich sicher, und Schulze ist bereits heute Geschichte. Die CDU steht jetzt vor der Wahl, Fall der Brandmauer oder Untergang. Und die Basis probt bereits den Aufstand.
Democrazia Christiana.
Der Hammer kommt noch, wenn die gefälschten Briefwahlen ausgezählt werden.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sahra-wagenknecht-selbstverstaendlich-werden-wir-nicht-gemeinsame-sache-mit-der-afd-machen-a-72029640-20a2-4426-832f-df7f67e9daa4
Kaum wieder in die Nähe der Macht gekommen arbeitete Ex-SED-Girl Wagenknecht schon im Oktober 23 am Wiederaufbau des „Antifaschistischen Schutzwalles“ und war im Januar 2024 auf tichyseinblick.de/daili-es-sentials/wagenknecht-bsw-ist-gegruendet/ über sie zu lesen:
„Sahra Wagenknecht schließt direkte Aufnahme von AfD-Mitgliedern aus“.
Und jetzt plötzlich, frisches Blut geleckt habend und immer noch triefend vor Machtgier und Geltungssucht, bietet sich das Stalin-Groupie der AfD an und glaubt – mit ihrer Wagenburg jämmerlich an der 5%-Hürde kratzend – darüber entscheiden zu können, wen die Sachsen-Anhalter als Ministerpräsidenten haben dürfen? Die merkt ja noch weniger als selbst der Merz und der merkt schon garnichts mehr!
„Ich-als-Ministerpräsident“-Schulze unter 20%. Sein Gesicht: unbezahlbar.
Die Suizid-Partei (Grün:inne) soll sogar zugelegt haben – was haben bloß derer Wählende:innen (m/w/d/x) im Kopf?
Da muß der Selensky doch ein paar Drohnen schicken gen Magdeburg. Der verteidigt doch an der Ost- und Westflanke ‚unsereDemokratie‘.
Was labert die Wagenknecht da, die meisten Sachsen-Anhalter hätten was gegen einen AfD-Ministerpräsidenten? Tickt die noch richtig?
Demokratie ist also die Staatsform, die behauptet, die Mehrheit würde herrschen und wenn die Mehrheit dann herrschen will, zeigt sie ihr kurzerhand den Stinkefinger. Toll!