Deutschland im freien Fall: Der Staat frisst die Zukunft seiner Bürger

Der Staat gönnt sich immer mehr, während der Wohlstand seiner Bürger schwindet. Uwe Boll sieht Deutschland auf dem Weg in einen wirtschaftlichen freien Fall – und findet dafür in Knut Hamsuns Roman „Hunger“ ein bitteres Vorbild.

picture alliance / Flashpic | Jens Krick

Für Lars Klingbeil zunächst eine kleine Nachhilfestunde: Geld ist jedes allgemein akzeptierte Tausch- und Zahlungsmittel. Welche Form es annimmt und aus welchem Material es besteht, ob Münze, Papier oder digitaler Eintrag, ist dabei grundsätzlich unerheblich.

In den Wirtschaftswissenschaften wird Geld durch drei grundlegende Eigenschaften definiert:

  • Tausch- und Zahlungsmittel: Geld ermöglicht den Kauf von Waren und Dienstleistungen, ohne dass ein umständlicher direkter Gütertausch notwendig ist.
  • Recheneinheit (Wertmaß): Geld dient als einheitlicher Maßstab, um den Wert und die Preise verschiedener Güter und Dienstleistungen vergleichbar zu machen.
  • Wertspeicher (Wertaufbewahrungsmittel): Geld erlaubt es, Kaufkraft über einen längeren Zeitraum zu erhalten, da es im Gegensatz zu vielen verderblichen Waren nicht sofort verbraucht werden muss.

Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts. Wohl kaum ein Werk der Literatur führt diesen Satz so eindringlich vor Augen wie der Roman „Hunger“ von Knut Hamsun. Die Hauptfigur, ein Schriftsteller, erlebt einen vollständigen gesellschaftlichen und persönlichen Absturz, bis er schließlich beinahe verhungert.

Der Mangel an Geld und anderen Tauschmitteln führt dazu, dass der Mann an kaum noch etwas anderes denken kann als an Nahrung. Alles andere bricht nach und nach weg, bis schließlich nur noch das schiere Überleben zählt. Liebe, Familie, Wohnung, Ideen und Beruf verlieren angesichts der existenziellen Not ihre Bedeutung. Anfangs nimmt der Schriftsteller seinen eigenen Niedergang kaum wahr und redet sich noch ein, seine Einkommenssituation sei längst nicht so schlecht, wie sie tatsächlich ist. Schließlich gehört er doch zur gebildeten Klasse, weshalb Hunger und Obdachlosigkeit in seinem Selbstverständnis gar keine Rolle spielen dürften. Er verschließt die Augen vor seinem Absturz und begreift viel zu spät, dass er sich längst nicht mehr in einer vorübergehenden Krise befindet, sondern in einem katastrophalen freien Fall.

Ich empfehle jedem, dieses Buch des Literaturnobelpreisträgers Hamsun zu lesen.

Auch den armen Schülern und Studenten, die gerade Frankreichs Innenstädte zerlegen und ausplündern, weil sie nach der Analyse der ARD-Korrespondentin Sabine Bohland darüber verärgert sind, dass während der sommerlichen Hitzewellen in ihren Schulen keine Klimaanlagen vorhanden waren und nun im neuen Schuljahr auch noch ein Handyverbot gilt. Das erklärt natürlich nach Auffassung des Spiegel und anderer sogenannter Spitzenmedien, warum die armen, wissbegierigen Jugendlichen ihrem Unmut und ihrer Frustration auf diese Weise Ausdruck verleihen. Der Spiegel stellte außerdem unmissverständlich klar, dass die „Rechten“ Propaganda verbreiteten, indem sie die Straßenschlachten mit Migration, Antifa und Islamismus in Verbindung brächten.

Die eigentliche Frage lautet allerdings, wie es überhaupt so weit kommen konnte, dass Sabine Bohland und ihre Kollegen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk, beim Spiegel, bei der Süddeutschen Zeitung und anderen Medienhäusern als Journalisten arbeiten dürfen. Wir alle sind schließlich das Ergebnis unseres familiären und sozialen Umfelds, unseres Bildungssystems und der Medien, die uns prägen.

Deshalb müsste einmal untersucht werden, welche Entwicklungen und Einflüsse eine derart umfassende kollektive Gehirnwäsche ermöglicht haben. Schließlich werden diese Journalisten von Verlegern, Intendanten und Chefredakteuren eingestellt, die offenbar genau dieses Verständnis von Journalismus teilen. Die Verantwortung liegt also auch bei den Entscheidungsträgern, deren Anspruch an die Berichterstattung sich längst weit über das bekannte Prinzip vom Wunsch als Vater des Gedankens hinausentwickelt hat. Die sachliche und faktenbasierte Beurteilung der Realität steht für sie offensichtlich nicht mehr im Mittelpunkt. Stattdessen wird die eigene Vorstellung davon, wie Menschen zu sein und zu denken haben, zum entscheidenden Maßstab. Diese ideologische Selbstgewissheit hat inzwischen ein Ausmaß erreicht, das objektiven Journalismus nahezu unmöglich macht.

Deshalb zurück zum Geld. Ich erkläre meinen Familienangehörigen leider immer wieder erfolglos eine ganz simple Formel: von A nach B.

A ist die Welt, und aus dieser Welt muss Geld zu dir, also nach B, fließen. Dafür musst du normalerweise etwas leisten. Entweder stellst du Produkte her und verkaufst sie als Unternehmer, oder du stellst anderen deine geistige beziehungsweise körperliche Arbeitskraft gegen Bezahlung zur Verfügung. Rund 40 Millionen Menschen in Deutschland, bei einer Gesamtbevölkerung von etwa 83,3 Millionen, arbeiten im privaten Sektor, Unternehmer und Selbstständige eingeschlossen. Etwa fünf Millionen Menschen sind im öffentlichen Dienst tätig. Die rund 40 Millionen Menschen im Privatsektor erwirtschaften jährlich ungefähr 3,4 Billionen Euro und zahlen etwa 850 Milliarden Euro Steuern. Aus diesen Steuereinnahmen müssten die Gehälter der Angestellten und Beamten des öffentlichen Dienstes sowie sämtliche weiteren staatlichen Ausgaben für Verteidigung, EU, Soziales und vieles mehr finanziert werden. Tatsächlich reicht das Geld jedoch nicht aus, denn im Gegensatz zum privaten Sektor kann der Staat regelmäßig neue Schulden machen und tut das auch, um die eigene Work-Life-Balance möglichst nicht zu gefährden. Allein 2025 wuchs der deutsche Schuldenstand um 155 Milliarden Euro und erreichte damit rund 2,7 Billionen Euro.

Nimmersatter Staat
Trotz verfettetem Staatsapparat: Wirtschaftsweiser Truger fordert massive Steuererhöhungen
Die Staatsquote liegt in Deutschland mittlerweile bei rund 52 Prozent, in Frankreich sind es bereits 57 Prozent. In den USA und Japan beträgt sie dagegen etwa 40 Prozent. Noch 2015 lag die deutsche Staatsquote bei 44,5 Prozent. Gleichzeitig sind die Energiepreise und Steuern in wichtigen Konkurrenzländern wie Japan, China und den USA deutlich niedriger, weshalb ausländische Unternehmen immer weniger Anlass sehen, in Deutschland zu investieren. Das Bildungsniveau sinkt – nach meiner Einschätzung auch infolge der Massenmigration – immer weiter, und da Deutschland selbst kaum über Rohstoffe verfügt, werden die Aussichten, international wettbewerbsfähig zu bleiben, zunehmend schlechter. Hunderttausende Arbeitsplätze in den großen Industriezweigen, insbesondere in der Automobil- und Chemieindustrie, sind in den vergangenen Jahren bereits verloren gegangen. Der Glaube von CDU, SPD, Grünen und Linken, diese finanzielle Entwicklung könne einfach unbegrenzt weitergehen, dürfte später in den Geschichtsbüchern wie eine moderne Fassung von Knut Hamsuns Hunger erscheinen.

Offensichtliche Möglichkeiten, zugunsten der deutschen Steuerzahler und der heimischen Industrie bei den Staatsausgaben zu sparen, werden von der Politik arrogant weggelacht. Mehr als 200 Milliarden Euro jährlich könnten nach meiner Überzeugung in den Bereichen Verteidigung, Migration, NGOs, öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Ukrainekrieg, EU, Bürokratie und Entwicklungshilfe eingespart werden. Bei der Verteidigung müsste beispielsweise stärker auf Drohnen und Hochtechnologie gesetzt werden, statt immer neue Panzer, Schiffe und Flakgeschütze anzuschaffen. Doch offenbar nimmt man lieber in Kauf, dass Deutschland langsam, aber sicher versenkt oder im schlimmsten Fall ohne Not in einen dritten Weltkrieg hineingezogen wird.

Der Protagonist in Hamsuns Hunger begreift nicht, dass er von seiner Schriftstellerei nicht leben kann und dringend irgendeine bezahlte Arbeit annehmen müsste, um seine Existenz zu sichern. Unsere Politiker wiederum begreifen nicht, dass die fetten Jahre vorbei sind und Deutschland gerade dabei ist, vom schleichenden Niedergang in den freien Fall überzugehen. Die Linken sehen diese Entwicklung ebenfalls, doch ihr Rezept heißt Sozialismus und Verstaatlichung von Privateigentum, bis hin zur Diktatur der Partei. Damit ließen sich ihre eigenen Pfründe mittelfristig sichern, während die Industrie das Land verlässt oder zugrunde geht und die Mittelschicht, die zuvor noch begeistert links gewählt hat, zunehmend verarmt.

Für mich steht fest, dass ich gerne in Deutschland bleiben möchte und alles dafür tun werde, eine politische Wende zu unterstützen. Sollte der Niedergang allerdings ungebremst weitergehen, werde ich ihn mir nicht bis zum bitteren Ende antun, sondern die weitere Entwicklung vom Ausland aus beobachten.

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Kommentare ( 34 )

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34 Comments
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Micci
4 Stunden her

Bei der „Staatsquote“ wird immer wieder vergessen, dass Pflichten wie TÜV- oder Schornsteinfeger- Gebühren ebenfalls Summen sind, die dem Privatmann aus Lust und Laune des „Staates“ entzogen werden.   Zahlreiche europäische Länder kommen ohne dergleichen aus, somit gehört dieses Gerupftwerden in die Staatsquote – und dann stehen wir schätzungsweise so bei 70-80% – wie seinerzeit in der Sowjetuntion!   Kann man sich von der KI anzeigen lassen, Ausschnitt aus meinem Chat daraus:  „Aus libertärer Sicht greift die offizielle Staatsquote zu kurz, da sie viele indirekte und gesetzlich erzwungene Kosten für die Bürger (wie regulatorische Auflagen, Ökosteuern, GEZ, Zwangsmitgliedschaften oder die… Mehr

Benedictuszweifel
17 Stunden her

Gute Zusammenfassung… Aber der Satz: „Unsere Politiker begreifen nicht… “ ist vollkommener Unfug. Erstens sind es die „UnsererDemokratie“- Politiker, die absolut nicht begreifen. Aber zweitens ist das vollkommen egal!!! Denn Politiker werden als Staatsdiener (Minister von „ministrare“ = dienen) passiv gewählt. Der Grund des Freien Falls, der natürlich längst schon begonnen hat, ist, dass die überwältigende Mehrheit der Souveräne dieser Republik, der Bürger, „nicht begreifen“. Sonst könnten und würden sie vollkommen problemlos Politiker wählen, frei und geheim, die begreifen. Ich erkläre nämlich auch hier immer wieder gerne gemäß von A nach B. In dem Fall als Ursache, nach der die… Mehr

Koeki171
19 Stunden her

Lese gerade HUNGER. Der Protagonist redet sich jede Situation schön und ist stolz auf seine moralische Einstellung. Aber es geht nur in eine Richtung, bergab.
D, 2026

WGreuer
20 Stunden her

„Gehirnwäsche“? Ja, auch – es sind schließlich Linke, und denen ist freies, eigenständiges Denken fremd. Aber vorwiegend ist das Problem, dass die deutschen mainstream-Medien in der Hand weniger Globalisten und Transatlantiker sind, bzw. im Falle von ARD und ZDF in der Hand der (linken) Politik. Um es wieder einmal zu schreiben: der Großtei der Linksgrünen ist schlicht zu gehirngewaschen und zu dämlich, um zu begreifen, was ihre Ideologie anrichtet. Wie es Yuri Bezmenov einst beschrieb: die sind nicht mehr in der Lange schwarz nd weiß zu unterscheiden, sie haben jegliche Selbstachtung und jeden Trieb zum Selbsterhalt verloren. Aber die Führung der… Mehr

Benedictuszweifel
17 Stunden her
Antworten an  WGreuer

Sie Linken von heute sind zu blöd ein Buch zu lesen, Archipel Gulag, 1984 oder ein (wirkliches) Geschichtsbuch oder auch nur einen Film zu schauen („The Killing Fields“, der das unfassbare Grauen zeigt, das die Khmer Rouge [!] in Kombadscha in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts geschaffen hatten). Aber das Problem sind nicht die Linken. Das Problem sind die Wähler „UnsererDemokratie“, die Geschichte, Bücher und Filme offenbar genau so wenig kennen…

Privat
20 Stunden her

Und die schämen sich kein bisschen
So eine brutale Abgebrühtheit erlebt man selten
Das ist wie eine mutwillige Zerstörung

OJ
21 Stunden her

Die Politik agiert wie ein Parasit, der den eigenen Nachwuchs von innen heraus hohlsaugt.
Der Staat verfrühstückt die Lebensgrundlagen kommender Generationen, um das fette, träge System von heute noch ein paar Jahre künstlich am Leben zu halten.
Wer hier hineingeboren wird, startet nicht ins Leben, er wird als fütternde Melkkuh angeleint❗

Last edited 20 Stunden her by OJ
Benedictuszweifel
17 Stunden her
Antworten an  OJ

WIESO: „Die Politik“, mit Verlaub, verdammt noch mal??? Diese Politik wurde von der überwältigenden Mehrheit der Bürger dieses Landes immer und immer wieder, frei und geheim, GEWÄHLT!!! Diese Bürger sind schuld!!! Sonst Niemand!

Vati5672
10 Stunden her
Antworten an  Benedictuszweifel

Nein. ……..naja fast nein Die meisten sind zu wenig informiert, haben ein schlechtes Gedächtnis oder informieren sich ausschließlich beim Örr. Wenn Sie (man) jeden einzelnen Wähler / Wählerinnen fragen würden a. Viel mehr Schulden? Ja oder Nein? b. Fast keine Abschiebungen? Ja oder nein? c. Gelder in der Entwicklungshilfe, für UN und EU zusammenstreichen? Ja oder nein? Bekämen sie in allen 3 Fragen eine Mehrheit für Ja. Nicht umsonst haben CDU / CSU und die die deren Name man nicht nennen soll in 607 Tagen die Plätze mehr als getauscht. CDU / CSU von 28.8 auf rd. 18%. XxX von… Mehr

Benedictuszweifel
1 Stunde her
Antworten an  Vati5672

Ich glaube, mit Verlaub: Sie haben nicht verstanden, was Demokratie heißt, nämlich „Herrschaft des Volkes“. Und es ist, nochmals mit Verlaub: Die verdammte Pflicht und Schuldigkeit jedes Chefs, bzw. Verantwortlichen, diese Verantwortung auch zu tragen. Und wenn ÖRR und andere Medien absolut leicht durchschaubaren Schwachsinn erzählen und das bei der überwältigenden Mehrheit hängenbleibt, liegt die Schuld nicht (!) bei diesen Medien, sondern diesen Bürgern, die zu faul oder zu desinteressiert sind, diese Medieninfos auf ihren Wahrheitsgehalt und Plausibilität hin selbst zu überprüfen. Einfaches Beispiel: Wer nicht spätestens nach der Kölner Domplatte begriffen hat, wo die Gefahren einer vollkommen unkontrollierten Massenzuwanderung… Mehr

OJ
7 Stunden her
Antworten an  Benedictuszweifel

Mit unserem Wahlsystem bilden sich „kriminelle“ Koalitionsdiktaturen, siehe Berlin ❗

Benedictuszweifel
1 Stunde her
Antworten an  OJ

Wie bitte??? Unser Wahlsystem ermöglicht Jedem, die AFD statt „UnsereDemokratie“ (Dieser Begriff subsumiert unter die demokratischen Parteien ganz eindeutig auch Linke oder Islamisten neben CDU, SPD, Grünen und FDP) sogar FREI UND GEHEIM, zu wählen. Das wäre die einzige Chance, die dieses Land noch hat.
Einstein definierte Wahnsinn so: „Immer wieder das Gleiche zu tun, aber jedes Mal ein anderes Ergebnis zu erwarten.“ Die Bürger sind in einer Demokratie die Chefs. Sie wählen ihre Diener (Minister von „ministrare“ = dienen).

Fernando
2 Stunden her
Antworten an  Benedictuszweifel

Super, genau auch meine Meinung! Die Bürger hätten es in der Hand, aber leider überwiegt die Bequemlichkei, die Faulheit und die Dummheit dieser Menschen.

giesemann
21 Stunden her

Ohne zahlend Bürgende hat der Staat keine Zukunft. Ich bürge für nichts.

Benedictuszweifel
1 Stunde her
Antworten an  giesemann

Meinen Sie im Ernst, dass „UnsereDemokratie“, die die überwältigende Mehrheit der Souveräne dieser Republik immer und immer wieder gewählt hat, wird Sie danach fragen. Was dieser Politik der Wohltaten für die halbe Welt unweigerlich folgen wird, ist die Hyperinflation gefolgt von einer Währungsreform. Die Rente, von z.B. 2000 €, ist natürlich sicher. Nur eben nicht mehr auskömmlich, wenn ein Brot 1000 oder 100.000 oder 1 Milliarde € kostet. V.d. Laien und LaGuard (treppenwitz) lassen die Geldmenge explodieren. Und das führt dazu, dass jeder einzelne Euro jeden Tag an Kaufkraft einbüßt. Wie schnell das dann irgendwann explodiert können Sie in einem,… Mehr

RauerMan
21 Stunden her

„Die Entwicklung vom Ausland zu beobachten“, gilt dann auch für unsere Nachkommen.
Und wir Alten müssen das nicht mehr „Beobachten“.
Klingt Negativ, ist aber Realistisch.

Laurenz
22 Stunden her

Die Wahlbürger wollten es so.

Logiker
21 Stunden her
Antworten an  Laurenz

Das wird gern vergessen.
Vorzugsweise von denen, die so gewählt haben.

Haba Orwell
22 Stunden her

> Schließlich werden diese Journalisten von Verlegern, Intendanten und Chefredakteuren eingestellt, die offenbar genau dieses Verständnis von Journalismus teilen.

Einfach mal Insiderwissen teilen. Wenn Westeuropa auf dem Kurs hin zum „you will own nothing“ mit dem Rebellieren anfängt, wie kommt man dazu, die legitimen Proteste auszublenden und volle Aufmerksamkeit auf (>> vermutlich staatlich organisierte <<) Randerscheinungen zu lenken?
Ob es abwegig scheint, dass mitten im freien Fall manch einer gegen diese Entwicklung protestiert?