Bundestagsabgeordneter Maximilian Kneller von der größten Oppositionsfraktion im Bundestag hat einen neuen Sündenfall der Regierungseliten aufgedeckt. Gleich fünf Bundesminister ließen sich ihre Arbeitsplätze für rund 74.000 Euro neu aufmöbeln.
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Durch Deutschland rollt eine gewaltige Insolvenzwelle. Traditionsbetriebe müssen schließen. Zehntausende werden arbeitslos. Gleichzeitig schwebt die Regierungsklasse auf einer Art spätrömischen Dekadenzwoge dahin. Sie macht Billionenschulden und gibt das Geld der Steuerzahler mit vollen Händen aus, wo normale Bürger den Euro inzwischen dreimal rumdrehen müssen, um Mieten, Sprit- und Energierechnungen zu bezahlen.
Erst macht sich Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) seit Amtsantritt für rund 188.000 Euro die Haare schön und beschäftigt fürs telegene Abbild teure Fotografen.
Jetzt kommt durch eine weitere Anfrage der größten Oppositionsfraktion im Bundestag an die Bundesregierung, die Tichys Einblick exklusiv vorliegt, heraus: Gleich fünf Bundesminister haben sich seit Amtsantritt ihre Büros für rund 74.000 Euro neu aufmöbeln lassen.
Damit nicht genug: Bei anderen Ressorts konnten solche Kosten aus Zeitgründen für die Frage 10/29 „nicht ermittelt“ werden. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Maximilian Kneller aus Nordrhein-Westfalen wollte nämlich wissen:
Welche Kosten sind der Bundesregierung seit Beginn der 21. Wahlperiode im Zusammenhang mit der Neugestaltung oder Umgestaltung der Dienstzimmer des Bundeskanzlers sowie der Bundesminister anlässlich eines Amtsantritts oder Ressortwechsels entstanden (bitte nach Ressorts aufschlüsseln)?
Ein Beamter des Bundesinnenministeriums begründete die üppige Steuergeldausgabe diese Woche schriftlich wie folgt:
„Die Beschaffung der Büromöbel zur Umgestaltung des Dienstzimmers erfolgte aus ergonomischen Gründen, d.h. der Schreibtisch sollte elektrisch höhenverstellbar sein, um unterschiedliche Arbeitsweisen zu ermöglichen. Um den repräsentativen Charakter des Büros zu erhalten, wurde seitens der Verwaltung entschieden, neben dem Schreibtisch auch das Sideboard und den Besprechungstisch auszutauschen.“ Soso.
Arbeitnehmer müssen sich inzwischen Schreibtische teilen
Vielen Arbeitnehmern gelingt es oft nicht einmal mit Unterstützung des Betriebsrates, einen elektrisch höher verstellbaren Schreibtisch zu bekommen. Das wird von der Unternehmensleitung meist aus Kostengründen abgelehnt. Obendrein müssen sich immer mehr Beschäftigte inzwischen Arbeitsplätze wie Schreibtische teilen und dafür noch ein Zeitfenster beantragen. Kosten sparen heißt das Gebot in der Betriebswirtschaft.
Bei Bundesministern ist das jedoch kein Problem. Sie lassen einfach teure Schreibtische nebst Sideboards in ihre Büros einbauen. Geld spielt keine Rolle. Gelder sind vorhanden, sie kommen einfach auf die Billionen Staatsschulden obendrauf und werden den Steuerzahlern aufgebürdet.

Exakt 73.976,89 Euro konnten als Kosten für neue Ministerbüroausstattungen ermittelt bzw. zugegeben werden. Die Gesamtsumme dürfte weit höher liegen, denn aus Zeitgründen war die Bundesregierung ja nicht in der Lage, dem AfD-Bundestagsabgeordneten Kneller aus anderen Ressorts Kosten zur Verfügung zu stellen.
Folgende Ressortchefs ließen sich ihre Büros teuer aufmöbeln:
Justizministerin Stefanie Hubig (SPD), Digitalminister Karsten Wildberger (CDU), Bauministerin Verena Hubertz (SPD), Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU).
Der Korrektheit halber sei hinzugefügt, die Antwort des BMI teilt auch mit, dass für das Bundesinnenministerium „keine Kosten entstanden“ sind. Ergo: Ressortchef Alexander Dobrindt (CSU) beweist, dass ein neuer Minister auch am Schreibtisch seines Vorgängers ohne große Veränderungen arbeiten kann.
Maximilian Kneller, der Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages und auch noch für Forschung und Technologie zuständig ist, kritisiert den neuen Sündenfall von Bundesministern der schwarz-roten Regierung im Gespräch mit Tichys Einblick:
„Während die Bürger mit steigenden Preisen und knappen Kassen kämpfen, lässt die Bundesregierung fleißig Dienstzimmer neugestalten: Gut 26.800 Euro allein im Justizministerium, über 14.000 im Digitalministerium, fast 12.000 im Landwirtschaftsressort. Natürlich inklusive teurer Naturholz-Möbel, damit es ‚repräsentativ‘ bleibt.“
Für Kneller ist die dürftige Regierungsauskunft zudem unglaublich: Andere Häuser melden, „konnte in der Zeit nicht ermittelt werden“. Typisch, findet der AfD-Bundestagsabgeordnete aus Bielefeld: „Geld für den eigenen Komfort ist da, Transparenz und Sparsamkeit fehlen dagegen.“
Haare schön, teure Fotografen und Schreibtische sind klassische Fälle von spätrömischer Dekadenz der regierenden Eliten, oder sollen wir sie besser Elitäre nennen? Gerade, wo in einem einst so wirtschaftsstarken Land eine Insolvenzwelle nach der anderen rollt und gefühlt täglich deutsche Traditionsbetriebe wegen viel zu hoher Energie-, Sprit-, Lohn- und Nebenkosten aufgeben müssen.
Ohnehin ist das Mikro-Wachstum durch eine Billion Staatsschulden für viel Rüstung und ein bisschen Infrastrukturerhalt auf Pump finanziert und keineswegs nachhaltig. Massenentlassungen lassen gleichzeitig den privaten Konsum einbrechen.
Die erwischten Minister werden sich jetzt womöglich über Delegitimation beklagen. Das wäre jedoch nur billige Propaganda. Denn es ändert nichts an der Tatsache, dass sie beim verschwenderischen Umgang mit dem hart erarbeiteten Geld der Steuerzahler von der Opposition ertappt wurden.
Hinzu kommt: Anders als bei vielen Arbeitnehmern sind den Regierenden gesichert wachsende Einkommen und Pensionsansprüche garantiert. Da kann man sich auch mal kostspielige Schreibtische und Sideboards leisten oder die Haare schön machen lassen.




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Wir sind den arroganten und dekadenten Adel losgeworden. Was haben wir bis heute erreicht? Unsere Volksvertreter ( weiß nicht ob das so noch sagen und schreiben darf- enthält das Wort Volk und ist nicht gegendert)
Wir haben Abgeordnete und Minister mit genau und dem gleichen präpotenten Verhalten des alten Adels übler Art bekommen, den wir eigentlich loswerden wollten. Diese Leute haben genau NULL Demut, aber gute Friseure und Fotografen, die sie im Übrigen auch nicht bezahlen müssen.
„Ohnehin ist das Mikro-Wachstum durch eine Billion Staatsschulden für viel Rüstung und ein bisschen Infrastrukturerhalt auf Pump finanziert und keineswegs nachhaltig.“ Das ist sehr freundlich gesagt. Etwas deutlicher gesagt: man könnte seine Geldscheine auch zum Fenster raus werfen, denn im Falle eines harten, tatsächlichen Konflikts mit Russland haben alle die resultierenden schönen Hallen, Maschinen, etc. eine Überlebensdauer von Stunden, maximal ein paar Tagen. Denn natürlich wird Russland diese Produktionsstätten als Erstes sehr schnell vernichten, sie sind alle in Reichweite seiner Hperschall-Raketen, die durch die völlig veralteten Patriots nicht abgefangen werden können. Und: eingraben der Produktionsstätten hilft nichts, denn z.B. die… Mehr
„Ergo: Ressortchef Alexander Dobrindt (CSU) beweist, dass ein neuer Minister auch am Schreibtisch seines Vorgängers ohne große Veränderungen arbeiten kann.“ Ergo: Wer sich um seine Arbeit kümmert, der hat keine Zeit sich um Büromöbel zu kümmern. Auch sind ihm die Arbeitsergebnisse wichtiger als das Aussehen. Klingbeil und Co scheinen über zu viel Tagesfreizeit zu verfügen, wenn sie sich ständig ablichten lassen oder besonders häufig Zeit beim Friseur verbringen. Für den Steuerzahler sind die dadurch entstandenen Beträge ärgerlich. Weitaus mehr beunruhigt mich aber die Frage, wer macht dann die Arbeit? Auf jeden Fall mal niemand der gewählt wurde. Auch beschäftigt die… Mehr
Der einzige schwache Satz in dem ansonsten wie gewohnt guten Artikel von Herrn Opitz. Wer fällt denn bitte immer noch auf den Ankündigungsminister von der CSU herein?! Nichts ändert sich unter ihm in Sachen Massenmigration Kulturfremder, gar nichts! Es gibt lediglich die ein oder andere Verlautbarung – bei Dobrindt grundsätzlich folgenlos. Was er unternimmt, hat allenfalls kosmetischen Charakter. Also kümmert er sich nicht gebührend um seine Arbeit. Oder auch ganz besonders, denn vielleicht entspricht das von mir Geschilderte ja gerade seinem Auftrag, das Publikum ein wenig zu beruhigen und etwas mehr in Sicherheit zu wiegen. Es glaube doch bitte niemand,… Mehr
Also man mag mich kritisieren, aber der Austausch von Büromöbeln, von denen keiner weiß, wie alt die schon sind und in welchem Zustand, wir da doch m.E. etwas aufgebauscht. Als ich die Überschrift las :“ 74 000 Euro“ – dachte ich erst – „für ein Büro, naja eshätte teurer werden können“ Als ich dann las, dass er für fünf Ministerien war, musste ich fast loslachen. Ich meine mal ehrlich, das sind Gebrausgegenstände. Die werden über Jahre abgeschrieben. Und die alten Möbel werden bestimmt nicht weggeworfen. Die bekommt irgendein Dulli zwei Stockwerke tiefer, der sich über die eleganten Birkenfurniermöbel auch noch… Mehr
Es ist die Summe der Ausgaben zum eigenen Wohl und die damit verbundene Minderleistung, welche die Gemüter erhitzt. Dieses Bild aus Selbstbedienung, Selbstinszenierung und fehlender Leistung wollen die Menschen einfach nicht mehr sehen.
Es geht schon lange nicht mehr um die einzelne Ausgabe für einen Bürostuhl.
Feudalismus pur! Ludwig XIV würde vor Neid erblassen! Nobel, nobel – die wissen wie man sich selbst und ihre direkte Umgebung „aufhübscht“!
Also, ich kenne an den Universitäten nur die Tische und Stühle aus den 70ern. Die stammen meist noch aus der Erstausstattung. Manchmal kam einer, der hatte die Rollen unter den Stühlen moniert, dann kamen die ab, dann kam wieder einer, es müssten fünf Ausleger sein, Rollen oder nicht. Aber meistens blieb alles so, wie es war, das ganze Zeug. Weil es viel zu viel war, hunderte, bis tausende Stühle und Tische. aber im Ministerium geht das nicht. Die haben auch anderes Toilettenpapier, schätze ich. Asbestsanierung, auch so ein Ding: Es wurde sich vorgearbeitet, soweit das Geld bewilligt war. Dann Schluss,… Mehr
Dagegen war Versailles in seinen dekadentesten Zeiten ein Hort der Seriosität und Enthaltsamkeit.
Das ist wie der Strandkorb, den man vom Schreibtisch aus sehen sollte. Natürlich muss dann auch der Schreibtisch ein Wunderwerk sein, vor allem schön anzusehen und zum Herumpranzen bestens geeignet sein. Wer wirklich hart arbeitet, der benötigt keinen Superduper-Wunderschreibtisch. Der würde ihn nämlich gar nicht vor lauter Arbeit und Arbeitspapieren richtig sehen. Da die Regierung bis jetzt nichts geleistet und die Arbeit verweigert hat, muss sie natürlich mit einem Schreibtisch ihren Status anzeigen. Leistung zählt ja nicht mehr. Schein ist alles.
Diese „sogenannten Bundesminister“ versuchen halt ihre gotterbährmliche Unfähigkeit mit teuren Statussymbolen zu überdecken. Zuetwas anderem sind sie scheinbar nicht in der Lage!
Der MP von Baden-Württemberg „Efendi“ Cem Oezdemir und seine Frau Flavia Zaka werden in die Dienstvilla auf dem Gelände der Stuttgarter Solitude ziehen. Mindestens 10 Zimmer mit 400 qm.
Dass passt zu diesem Blender und Schwätzer. Seine früheren Skandale interessieren niemanden. Er inszeniert sich und hat noch nie irgendwas wirklich bewegt.
Er koennte doch einige „Kinder“ von Ceuta mitaufnehmen. Als Erzieher und
Sozialpaedagoge ist er doch dafür prädestiniert.
Die sind längst hier junger Mann. Schauen sie einfach mal zu der Stadtvilla neben ihnen.