Das kann für alle EU-Europäer ziemlich teuer werden: US-Präsident Donald Trump will die Verbündeten zur Kasse bitten und auffordern, die Kosten für Munition und Waffensysteme zurückzuzahlen, die unter seinem Amtsvorgänger Joe Biden kostenlos an die Ukraine gegangen seien.
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„Hunderte Milliarden Dollar wurden der Ukraine und der NATO gegeben, die Europa bezahlt hätte – wenn man sie nur gefragt hätte. Aber wir werden dieses Geld einfordern, wenn auch etwas verspätet“, schreibt Donald Trump aktuell auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social.
Die Forderung ist durchaus ernst zu nehmen: Seit 2022 hat Washington nach Angaben des Kieler Instituts für Weltwirtschaft mit 115 Milliarden Euro die Ukraine unterstützt. Der US-Kongressdienst CRS beziffert allein die zugesagte militärische Unterstützung von Februar 2022 bis Juni 2026 auf mehr als 68 Milliarden Dollar. Trumps Zahlen – zeitweise sprach er von 300 oder 350 Milliarden Dollar – liegen deutlich darüber, Kiew hat diese Summen wiederholt als überhöht zurückgewiesen. Seit 2025 bezahlen die Europäer über die NATO-Initiative PURL (Prioritized Ukraine Requirements List) für amerikanische Waffen, die dann nach Kiew gehen. Trump sagt nun: Auch die alten Lieferungen aus der Biden-Zeit müssen nachträglich beglichen werden. Ob das rechtlich durchzusetzen ist, scheint fraglich – aber es ist eine weitere Kampfansage an EU-Europa.
Diese neue Forderung Trumps dürfte in direktem Zusammenhang mit dem Verlauf des Krieges gegen den Iran stehen: Der Iran-Krieg, der im Februar 2026 begann, hat nach Analysen des Center for Strategic and International Studies (CSIS) und Berichten von Reuters, CNN und der Washington Post große Teile der hochwertigen US-Waffensysteme verbraucht. CSIS schätzte Ende Juli, dass von 2200 modernen Patriot-Abfangraketen nur noch weniger als 1000 übrig seien. Bei THAAD (Terminal High Altitude Area Defense) seien die Bestände von 452 auf deutlich unter 300 gefallen. CNN nannte bereits ähnliche Größenordnungen: etwa die Hälfte der Patriot- und bis zu vier Fünftel der THAAD-Interceptor. Tomahawk-Marschflugkörper und andere weitreichende Präzisionswaffen seien ebenfalls in Massen verwendet worden. Die Wiederauffüllung des US-Arsenals, so CSIS und AP, dauere Jahre, nicht Monate.
Der US-Präsident sieht das anders: Die USA hätten „praktisch unbegrenzte Mengen an Munition“ und man behalte sie „für uns, die USA, statt sie an andere zu verkaufen“. Aber Lieferungen an Verbündete würden „bald wieder“ anlaufen. Und Donald Trump sagt, die Biden-Regierung habe der Ukraine „weit mehr Munition gratis gegeben, als wir im Iran verbraucht haben“. Medien und Personen, die von leeren Lagern sprächen, wollten eine Niederlage in einem Krieg, den Amerika „leicht gewinne“.


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Wenn Friedrich Merz die Verhandlungen dazu übernimmt, dann zahlt der deutsche Steuerzahler die komplette Summe ganz alleine.
Recht hat er, der Trump.
Wer den Anspruch stellt, dass vom einem Scharmützel irgendwo in der Taiga das Fortbestehen seines ganzen Kontinents abhänge, der muß halt dementsprechend tief in die Taschen greifen. Die Amerikaner liefern, was die EU will. Sollten sie das gratis tun? Wer bezahlt dann die Arbeiter in ihren Fabriken? Anders als in der EU lebt man in den USA nicht vom Wort allein.
Deshalb: Schick die Rechnung, Donald! Der europäische Wähler unterschreibt sie in der Wahlkabine!
Die minderbemittelten Amis sind der einzige Grund für das Desaster in der Ukraine. Ohne die USA kein Krieg und keine Farbenrevolution. Oder Victoria „Fuck the EU“ Nuland schon vergessen. Die Amis sollen an ihren Kriegskosten ersticken. Trump will die Kosten erstattet haben? Hier: siehst du den Mittelfinger Donald?
Wir sollten Trump eine Rechnung schicken. Da auch er die Zerstörung der NS angekündigt hat, sollten wir die Differenz unserer Gaskosten von den USA verlangen. Da die Sprengung offensichtlich mit Hilfe ukrainischer Kräfte durchgeführt wurde, ist eine Finanzierung der Ukraine einzustellen. Es gibt für uns keinen Grund diesen Krieg zu finanzieren. Weder wirtschaftliche noch militärisch Gründe liegen vor. Lediglich unsere Politiker brauchen diesen Krieg.
Habeck hat den russischen Gashahn zugedreht. Auch eine intakte Pipeline würde kein Gas befördern. Aber was sind schon Fakten wert?
Eine Pipeline ist ja noch intakt und liegt gefüllt in der Ostsee – und Putin würde auch liefern – zumal die take&pay Verträge von uns weiter bedient werden müssen, trotz Sanktionen: die laufen noch bis 2030 – und „wir“ zahlen, ohne das Gas abzunehmen, das geliefert werden muss – also doppelt – und das was von anderswo geliefert wird sogar teurer als bislang: Demgemäß hatte Deutschland 2024 6 Mrd. € und ab 2025 bis 2030 jeweils 40 Mrd. € pro Jahr für Gas, das gar nicht geliefert wird, an Russland zu zahlen: https://www.elbe-energie.de/wp-content/uploads/2022/05/ELBE-ENERGIE_russische-bezugs.pdf Interessant auch die Listung der Gaspreise dort,… Mehr
Böses Medium heute: „… Rückschlag für Trump: Dieselpreis in den USA auf Rekordhoch … Der Dieselpreis in den USA ist am Freitag auf ein Rekordniveau gestiegen. Eine Gallone kostete im Durchschnitt erstmals 5,85 Dollar. Grund ist der seit sechs Monaten andauernde Krieg mit Iran, der die weltweiten Treibstoffströme beeinträchtigt. …“
1 Gallone = 3,78541 l
Was bedeutet, dass der Liter für US$ 1.55 zu haben ist – was des Deutschen Herz erfreuen würde!
Dort selbst schreiben sie, dass in den USA immer mehr Arbeitsplätze vergeben würden, so dass sie sich das leisten können, die Amerikaner.
Wie viele Diesel sind anteilig am GesamtFahrzeugAufkommen in den USA unterwegs?
Hier die Gesamtübersicht: https://de.tradingeconomics.com/united-states/gasoline-prices
Moin,
Trump bespielt mit KI die asozialen Medien. Reine Zeitverschwendung das noch zu kommentieren.
Interessant ist allenfalls, daß selbst auf einem konservativen Transatlantikforum wie hier sich die Stimmung dreht.
Das macht Hoffnung und dafür bin ich TE sehr dankbar.
Das ist konservativ im besten Sinn, um der Sache willen den Standpunkt zu korrigieren ohne seine Prinzipien zu verraten.
LG
Woanders lese ich, dass unter Trump der US-Deep-State blüht: >>>Doug Casey über Ihren Feind: den „Deep State“ – uncut-news.ch<<< > „… Viele von uns glaubten ihm, als er sagte, er werde die Einkommenssteuer abschaffen, die USA niemals in ausländische Kriege verwickeln und generell den Staatsapparat verkleinern. Diese Hoffnungen sind so tot wie Elon Musks edler DOGE. … Trump ist ein Nationalist, ein Traditionalist und wirtschaftsorientiert. Doch das war Mussolini auch, der ebenfalls die Idee einer massiven staatlichen Einmischung in die Wirtschaft mochte. Den meisten Amerikanern ist nicht bewusst, dass die US-Regierung unter Trump Beteiligungen an über einem Dutzend Unternehmen erworben… Mehr
Doug Casey, US-Börsenspekulant (Rohstoffe > Öl) und Anarchokapitalist. Ohne das US-Engagement im arabischen Raum wären Caseys Ölspekulationen gar nicht möglich, auch wenn er es hart leugnet. Ein Heuchler und Schwurbler, wie alle antiamerikanischen Tröten.
Ein allseits bekanntes und bewährt beliebtes amerikanisches Geschäftsmodell in Krieg und Frieden. Die Gewinne gehen in die USA, die Kosten tragen die verbündeten Idioten. Was anderes ist nicht zu erwarten.
Niemand ist gezwungen, sich an Kriegen zu beteiligen, die ihn nichts angehen. Kein EU-Engagement in der Ukraine = keine Kosten.
Es reicht wenn Deutschland solche Zahlungen einstellt. Wir sind von Russland konventionell nicht bedroht. Wir sollten als ersten Schritt unser Gold in den USA verkaufen und wiedererwerben – in Deutschland. Dann diesen Krieg nicht mehr unterstützen. Wenn die USA diesen Krieg wollen, sollen sie ihn bezahlen. Zu unserem eigenen Schutz vor Trumps Zollkrieg gegen uns und viele anderen, sollten wir mit Kanada, lateinamerikanischen Ländern, Japan, China, Indien, Afrika und den islamischen Ländern Gegenzölle gegen übergriffige US-Zölle erheben. Mal schauen was in den USA passiert, wenn sämtliche US-Exporte mit 100% und mehr sanktioniert würden. Wir brauchen nur solche Vorschläge mal anzudenken… Mehr
Hat Trump eigentlich schon mal was für uns getan?
Am besten, wir beenden den Krieg und kommen zurück auf Putins großartige Kooperationsidee aus dem Jahr 2001.
Uns vor dem Dritten Weltkrieg bewahrt?
Wo ständen wir jetzt wenn Hillary 2016 und 2024 Kamala, also der volle deep state, am Ruder wäre?
Wenn die Beiden hier in Westeuropa viel Unheil bringen würden, bedeutet es längst nicht, dass Trump es nicht tut. Es werden lediglich andere Ungeheuerlichkeiten vollzogen. Viele Dinge laufen in den USA überparteilich – CFR hat Kontakte genauso bei den Reps wie bei den Dems.
Apropos CFR: >>>Das Council von Foreign Relation fordert de facto, Selensky zu entmachten – Anti-Spiegel<<<
Was ist mit dem restlichen Banderastan und Stellvertreterkrieg?
Niemand hat die Absicht gezielt und konsequent auf den 3. Weltkrieg hinzuarbeiten..
Es muss eigentlich heißen „auf Beteiligung am 3. Weltkrieg hinzuarbeiten“, denn dieser hat schon begonnen.
Ja.
Und wie der im eigenen Lande und in der EU tobt wird vollkommen unberichtet gelassen.
Wie im ersten und zweiten WK haben wir nicht die WK erklärt. Wir sollten uns diesmal vollständig aus jedem Krieg raushalten. Sollen doch die Siegermächte sich nach Lust und Laune prügeln. Danach helfen wir gerne – gegen Geld.
Er liefert, was wir wollen. Klar, dass es das nicht gratis gibt. Wenn Sie eine Pizza bestellen, ärgern Sie sich dann über den Lieferanten, weil er Ihnen eine Rechnung hinhält?
Von Trump habe ich noch nicht einmal eine Pizza gesehen. Stattdessen frisst er uns die Butter vom Brot.
Ostblock ahoi!
Es scheint, nichtwestliche Staatschefs lachen über Trump: >>>Die neue Weltordnung, die die Amerikaner bestraft, wird von Trump mit auf den Weg gebracht – uncut-news.ch<<< > „… Der Witz, den Putin, Xi und Modi miteinander teilten, könnte auf Kosten Donald Trumps gegangen sein, denn je mehr der US-Präsident international unternimmt, desto mehr wird er weltweit zur Witzfigur. Der US-Präsident ist buchstäblich eine komische Figur – ein Clown, der Staats- und Regierungschefs amüsiert, die eine neue multipolare Welt begrüßen, welche ein neues System des Welthandels gefunden hat, das die USA vollständig umgeht. Wie die BRICS wächst auch die SCO ständig und plant… Mehr
Ich weiß nicht. Wenn man mal dieses typisch amerikanische extreme Unterschichten Benehmen übersieht, könnte Trump auch als der Julius Cäsar des US Imperiums in die Geschichte eingehen. Er lässt die Maske und die Samt-Handschuhe einer verrotteten Republik fallen, stärkt das Imperium durch gezielte, rücksichtslose Kriege und Eroberungen, und bereitet so den Übergang in eine US Kaiserzeit vor, die dem US Imperium weitere Jahrhunderte sichern könnte. Wenn das dann alles klappt, und sich auch noch jemand vom Schlage eines Augustus findet der ihm nachfolgt. Deutschland und Ukraine spielen da nur die gleiche Rolle wie unter Cäsar die Gallier südlich der Alpen.… Mehr
Das sind alles Gedanken die man schwingen kann, durchaus legitim und auch interessant. Man sollte nur zwei Dinge nicht verwechseln. Ein großes Maul und die Realität, einschließlich sich verändernde Bündnisse in allen ihren Übergangsformen. Actio und Reactio.
Wenn man Großes vorhat, muss man es klüger anstellen. Trump verschreit das Ergebnis förmlich, bevor es eintritt.
Bei aller, auch berechtigten Kritik an Trump werden die Bürger der USA über die Politik Trumps befinden. Die ( bessere )Alternative kann nur aus dem republikanischen Personal kommen. Ob und was sein Nachfolger ( aussen) politisch ändert werden wir sehen. Entscheidend ist aber, dass sich die ( West) europäer mehr oder weniger freiwillig bis begeistert zum Vasallen oder zur Kolonie haben mutieren lassen. Allen voran natürlich Schland. Man hätte ja nach 1945 ( irgendwann) mit der Emanzipation zur Unabhängigkeit anfangen können, was allerdings mit gewissen Anforderungen politischer, wirtschaftlicher und kultureller Art verbunden gewesen wäre, zu denen man bis heute nicht… Mehr
Bis jetzt war eine Souveränität Deutschlands nicht möglich.
Ich gehe aber davon aus wenn der inoffizielle Weltkrieg der Globalisten gegen die Souveränisten zugunsten der Souveränisten entschieden sein wird das Deutschland dann endlich wieder souverän wird und seinen Weg selbst bestimmen kann nach eigenen nationalen Interessen und nicht wie zur Zeit Fremdinteressen zum grossen Schaden Deutschlands bedienen muss.
Bezahlen werden, wie immer, die Steuerzahler und nur diese
Ja. Mit Leib und Leben – und mit Hab und Gut.