Genervt von diesem Thema liefert US-Präsident Donald Trump vor dem Weißen Haus Statements zur ukrainischen Führung, die für Kiew dramatische Folgen haben könnten: Trump rückt vom ukrainischen Präsidenten ab, er will "einen neuen Anführer" in Kiew.
IMAGO / UPI Photo
Vor dem Weißen Haus beantwortete Donald Trump Fragen von Journalisten zum aktuell bekannt gewordenen Diesel-Deal mit Russland. Binnen Sekunden wurde der US-Präsident dann damit konfrontiert, dass Wolodymyr Selenskyj die Freigabe großer Mengen russischen Diesels als „Geschenk an Putin“ und „schwache Entscheidung starker Partner“ verurteilt hatte.
Mit der Reaktion von Donald Trump eskalierte dann der ohnehin schon schwelende Konflikt mit Kiew öffentlich – die TV-Teams und Hunderttausende TV-Zuseher erlebten vor dem Weißen Haus live, wie Trump den ukrainischen Präsidenten fallen ließ: Der US-Präsident machte unmissverständlich klar, dass er Selenskyj die Verantwortung für die anhaltenden hohen Dieselpreise in den USA und globalen Versorgungsengpässen zuschreibt. Diese Preisentwicklung belastet amerikanische Landwirte und Viehzüchter vor den Midterm-Wahlen im November. „Wir sagten: ‚Ihr könnt mit Russland machen, was ihr wollt. Trefft nicht die Raffinerien, denn das ist ein Weltproblem‘“, erklärte der US-Präsident vor den Kameras von Fox News. „Und was tut er? Er geht hin und trifft die Anlagen für Dieselkraftstoff. Er sollte verdammt nochmal aufhören.“
Selenskyj schaffe „Probleme für die Welt“
Dann warf Trump Selenskyj noch konkret vor, bewusst „Probleme für die Welt“, insbesondere für US-Farmer und Rancher, zu schaffen, da Russland einen großen Teil des weltweiten Dieselkraftstoffs liefert: „Er will der Welt Probleme bereiten. Er will unseren Bauern und Viehzüchtern Probleme mit Dieselkraftstoff bereiten.“
Noch deutlicher wurde Donald Trump bei der Frage nach der Zukunft der ukrainischen Führung: „Ihr wisst, was ich vorschlage? Ich schlage vor, sie holen sich einen neuen Anführer, der einen Deal machen kann. Denn er hätte viele Deals machen können und aus irgendeinem Grund tut er es nie. Ich denke, es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt.“
Selenskyj kritisiert Trump weiterhin
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha wies Trumps Forderung zurück und betonte, Selenskyj genieße die Unterstützung des ukrainischen Volkes. Und Selenskyj schrieb auf Telegram: „Die Erlaubnis für Russland, Erdölprodukte zu verkaufen, ist eine Investition in den Krieg (gegen die Ukraine), den man beenden und nicht verlängern muss.“ Moskau werde mit weiterem „Terror und Gemeinheiten“ danken.
Die Aussagen Trumps sind aber ein klares Zeichen dafür, dass Washington Selenskyj eher nicht mehr unterstützen wird – und ohne US-Waffenhilfe und ohne weitere Geheimdienst-Informationen dürfte der Krieg für die Ukraine noch schneller zu Ende sein. Bereits Ende Februar 2025 ist im Weißen Haus ein Gespräch zwischen Selenskyj und Trump zum offenen Streit eskaliert: Vor laufenden Kameras griff Trump den ukrainischen Präsidenten scharf an, warf ihm Undankbarkeit vor und erklärte, Selenskyj riskiere einen Dritten Weltkrieg. Auch Vizepräsident JD Vance kritisierte damals den ukrainischen Präsidenten. Das Treffen wurde schließlich abgebrochen, eine geplante Pressekonferenz abgesagt.



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Die USA macht hier einen Zickzackkurs, auf den dummerweise die EU aufgesprungen ist – und Zahlmeister ist Deutschland. Allerdings ohne zu profitieren.
Die Geschäfte machen die Oligarchen, russische oder ukrainische, egal, auf jeden Fall nicht die EU, und noch weniger Deutschland. Die Verluste tragen die kleinen Leute der Ukraine und die (ebenso) quasi gekidnappten Soldaten aus Russland. Die reicheren Ukrainer erhalten Bürgergeld – welch‘ ein Hohn – und deutsche Rentner sammeln Flaschen.
Der Chinese lacht als Dritter, aber auch die iranische Revolutionsgarden, die ein willkommenes Konjunkturprogramm dank Drohnen erhielten.
Wer Trump für einen Clown hält sollte das tun. Wer Fritze für einen verantwortungsvollen Politiker sollte das ebenfalls tun . Komisch erscheint doch nur das dem einen Clown die Energiepreiseskaltion doch zu weit geht weil er im eigenen Land deutlichen Gegenwind spürt . Der andere Clown meint nun sich an der Preisproblematik, „ wir kaufen keinen russischen Diesel „ nicht aufhalten zu müssen weil er ja nun mal nicht an die Tanksäule fährt . Hat der Eine noch irgendeine Restverantwortung in seinem Gehirnkasten ,obwohl da auch nicht übermäßig viel sein dürfte „( siehe Angriff auf den Iran ) ist der… Mehr
Vielleicht wären wir aber auch überrascht, wüssten wir, wo überall der Iran seine Finger im Spiel hat – wobei das, wie es scheint, hier so gar keiner wissen will.
„Seit dem Regimewechsel 1979 wandelten sich die guten Beziehungen Irans zu westlichen Staaten in eine oft offene Feindschaft, die vor allem bezüglich der ehemals befreundeten USA und Israel auch in der Staatsideologie verankert wurde.“ schreibt wiki
So ist das eben, wenn man die Geister, die man rief nicht mehr los wird. Trump hätte schon längst den Krieg beenden können, aber Selensky ist ja noch nützlicher Idiot bei der Schwächung Russlands und in Folge Chinas. Meine Prognose, Trump wird die Midterms in beiden Häusern verlieren, aber das wird keinen Einfluß haben auf Iran oder Russlandkonflikt. Demokraten und Republikaner sind doch am Ende zwei Seiten der gleichen Medaille namens militärisch industrieller Komplex.
Trumps Aussage ist eine Katastrophe für die „Willigen“. Und daher sehr zu begrüßen. Niemand wird mehr die „Schattenflotte“ anhalten weil sie als Destination das Label USA tragen könnte. Und kein Europäer kann weiterhin behaupten Putin würde in Berlin oder Leipzig auftauchen während er Diesel an die USA liefert. Ebenso steht fest dass Selinski keine Legitimation mehr zur Regierung besitzt da er sich fortgesetzt Wahlen widersetzt – er wird sich jetzt stellen müssen, was Merz&Co natürlich in Panik versetzt. Das ist auf X Schon deutlich nachlesbar, Röttgen, Strack und andere Kriegstreiber haben sich unmittelbar geäußert.
Wunderbar, diese Trump’schen Bemerkungen!!
Und höchst unterhaltsam zu sehen, wie der Mainstream unter schwerster Schnappatmung leidet!! Nicht nur wegen des Deals mit Putin, sondern auch wegen der Forderung nach einem Selensky-Ende.
Man stelle sich vor. Chamberlain wäre 1940 nicht als britischer Ministerpräsident zurückgetreten, so dass Churchill nie in London an die Macht gekommen wäre. Der Unterschied zwischen beiden bestand ja nicht in erster Linie aus Appeasement vs. Bellizismus. Chamberlain sah bereits den Niedergang Großbritanniens als führende Weltmacht voraus und war letztlich bereit, ihn hinzunehmen oder glaubte nicht, das Empire auf Dauer halten zu können. Diese Herrschaft gründete sich auf seine Flotte und seine Kolonien, vor allem die „weißen“ Dominions Kanada, Südafrika, Australien und Neuseeland, sowie Indien. Die übrigen, meist schwarzafrikanischen Kolonien haben nie viel zu Britannia rule the waves beigetragen, ihr… Mehr
Trump sieht die Sache richtig; mit Selinski ist diplomatisch nichts auf die Beine zu stellen. Selinski wird zermahlen zwischen seinem korrupten Umfeld (das noch mehr Geld einsacken will), zwischen den europäischen Kriegstreibern (die immer noch mehr Öl / Geld ins Feuer schütten und zwischen dem, was er öffentlich sagt und gesagt hat. Kaum hat ihm Trump deutlich gemacht, was für ein „schwaches Blatt“ er in den Händen hat, und dass es darum ginge weitere Tote und weitere Zerstörung zu verhindern, kommt er wieder in sein übles Umfeld — und fällt um. Jedesmal! Trump geht jetzt seinen eigenen Weg, auch mit… Mehr
Moin,
Das ist doch eine rein innenpolitische Piroutte von Trump für die Midterms.
Seht her, für… habe ich Euch schon mal Diesel beschafft.
Ohne Starlink oder Stromlieferungen wäre in ein paar Tagen schluss.
Derweil wird bei uns verzweifelt versucht, zu vertuschen, daß wir wenige Tage vorher selbst auf Reserve schalten mussten.
Kauft Trump uns Weihnachten Diesel?
Welche Gegenleistung bekommt Putin denn tatsächlich für die paar Kanister. Angeblich ist ja in Russland der Sprit rationiert.
Lustig ist allenfalls, daß Merz der Hütchenspieler selbst nicht mehr weiss wo die Kugel drunter ist.
LG
Das große Problem in der Ukraine ist nach wie vor die extreme Korruption. Jeder greift von den Geldern zur Verteidigung ab, was er kann. Man hätte niemals einfach so viel Geld in dieses korrupte Land pumpen sollen, ohne explizite Verwendungsnachweise, die zwingend für die Auszahlung der nächste Tranche Pflicht hätten sein müssen. Die ungeheuerlichen Summen haben bei den Üblichen und schon vorher scher Korrupten selbstverständlich Gelüste ausgelöst. Noch nie war es so einfach an Unmenge Geld zu kommen. Der Krieg als Geldbeschaffungsmaßnahme. Das könnte man auch annehmen. Leider werden wir auch in diesem Fall erst die Wahrheit mit der AfD… Mehr
Unbedingt beachten:
In dem USA ist aktuell Wahlkampf. D.h. das kann, aber muss nichts bedeuten.