Die Democrats haben bei den Zwischenwahlen am Dienstag die Mehrheit in beiden Kammern des US-Kongresses erobert: Nach aktuellen Hochrechnungen der Associated Press und von NBC News gewinnen sie nicht nur das Repräsentantenhaus, sondern auch den Senat zurück.
IMAGO / ZUMA Press
Das Ergebnis stellt eine deutliche Absage an Präsident Donald Trump dar und schränkt seinen Handlungsspielraum in den verbleibenden zwei Jahren seiner Amtszeit deutlich ein, wo er den Kongress braucht. Das Duell Trump-Veto gegen Democrats beginnt.
Bereits im Vorfeld war mit Verlusten der Republikaner gerechnet worden, doch das Ausmaß überrascht dann doch: Vor dem Wahltag hielten die Republicans im Repräsentantenhaus eine knappe Mehrheit von 218 zu 214 Sitzen und im Senat einen Vorsprung von 53 zu 47. Gegen Mitternacht (MEZ) hatten mehrere große Nachrichtensender und Wahldatenanbieter projiziert, dass die Democrats in beiden Kammern die Mehrheit gewinnen. Trump hatte bereits zuvor erklärt, er werde das Ergebnis akzeptieren. Mit einer Democrats-Kontrolle des Kongresses wird es für ihn deutlich schwieriger, Gesetzesvorhaben durchzusetzen, Personalvorschläge zu bestätigen oder eine offensive Agenda voranzutreiben.
Zahlreiche Erfolge der Democrats
In Kansas schlug der Democrat Adam Hamilton, ein methodistischer Pastor, den amtierenden Rep-Senator Roger Marshall. Kansas hatte seit 1932 keinen Democrat mehr in den US-Senat entsandt. Marshall, der stark von Trump unterstützt worden war, musste in einem traditionell tiefroten Bundesstaat einen unerwartet harten Wahlkampf führen. Viele Wähler zeigten sich unzufrieden mit den steigenden Lebenshaltungskosten. Hamiltons Erfolg gilt als eines der klarsten Signale der Nacht, dass die Democrats auch außerhalb ihrer klassischen Hochburgen zulegen konnten.
Diese Gewinne folgten auf frühere Erfolge der Democrats in North Carolina, South Carolina und Texas. Insgesamt sicherten sie sich damit die notwendigen Nettozuwächse von mindestens vier Senatssitzen, um die Mehrheit zu erreichen. Im Repräsentantenhaus lagen die Democrats nach Projektionen von NBC News auf Kurs zu ihrer größten Mehrheit seit fast zwei Jahrzehnten.
Wahlforscher sehen vor allem wirtschaftliche Sorgen als treibende Kraft. In den Exit-Polls der großen Sender und der Voter Poll der Associated Press nannten die Wähler Inflation, Wohnkosten und Gesundheitsversorgung als wichtigste Themen. Gleichzeitig bestätigt sich das historische Muster, wonach die Partei des Präsidenten bei Zwischenwahlen in der Regel Stimmen verliert. Dass die Democrats jedoch in mehreren tiefroten Staaten durchbrechen konnten, ging über die meisten Prognosen hinaus.
Trump: „Ich stand nicht auf dem Wahlzettel“
Die Reaktion von US-Präsident Donald Trump: Auf seiner Plattform Truth Social kritisierte er, der Sender Fox News widme den Democrats „zu viel Zeit“. Trump verfolgte noch die ersten Wahlergebnisse gemeinsam mit politischen Beratern und Mitgliedern seines Kabinetts im East Room des Weißen Hauses. Nachdem die Republicans Hochrechnungen zufolge ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren hatten, veröffentlichte der US-Präsident auf Truth Social den Kommentar: „Ich stand nicht auf dem Wahlzettel, und wenn ich darauf gestanden hätte, hätten wir mit einem ERDRUTSCHSIEG gewonnen! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit. Präsident DONALD J. TRUMP“




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Zur Maischberger-Sendung gibt es bei GMX folgendes Zitat:
„Vance habe bereits einen Post ‚abgesetzt, um sich abzusetzen‘ sagt zu Guttenberg in Bezug auf einen Beitrag von Vance, in dem dieser den Iran-Krieg für die Niederlage verantwortlich macht.“
Und exakt so ist es, wie auch Mister Vance analysiert: das Iran-„Abenteuer“ hat Trump den Wahlsieg vermasselt!! Wer das immer noch leugnet, ist ein unverbesserlicher Ignorant und Wirklichkeitsverdränger.
Ich drücke Mister Vance beide Daumen, dass er den Donald ERFOLGREICH ABLÖST!!
Alarmierend ist der Wahlsieg der Dems in Texas. Das ist das beschissene Muster, daß Leute, die es in der Heimat wegen der linken Zustände nicht mehr aushalten, in eine konservative Gegend umziehen, aber dann dort links wählen, bis auch da alles verkommt. Kann man gut in ländlichen Gegenden sehen, wo man in die vermeintliche Idylle zieht und dann den Leuten vor Ort erklären will, wie rückständig sie sind.
Ich weiß nicht wo die Liebe zum Sozialismus herkommt.
Sie haben ihn noch nicht erfahren.
Auch nicht, wie es sich in einem islamischen Land als Dhimmi lebt. https://de.wikipedia.org/wiki/Dhimma
Zudem was Ungläubigen unterm Islam sonst noch auferlegt wird.
„Schutzbefohlene” – Christen und Juden unter islamischer Herrschaft“https://orientierung-m.de/muslime-verstehen/minikurs/schutzbefohlene/
Könnte es nicht sein, dass es nich um Liebe geht, sondern Pragmatismus? Das Arbeitsleben kostet eine Menge Freiheit, und gibt einem noch nicht einmal Sicherheit. Die Macht im Arbeitsleben haben andere. Konkurrenzkampf, der ewige Krieg.
Wenn es eine Seite zu krass treibt, wendet man sich der anderen zu. Was hat die Masse von MAGA gehabt?
Vance bringt sich schon in Stellung… möglicherweise wird er schneller Präsident als gedacht…
Durchaus möglich, daß da etwas hinter den Kulissen läuft. Zumal Trump enormen Druck aus seiner eigenen Partei erhalten dürfte.
Vance als Präsidentschaftskandidat – das würde den democrats die Ernte verhageln
Im Grunde genommen haben wir in den USA ein Einparteiensystem. Demokratische und Republikanische Partei sind zwei Seiten der selben Medaille. Beide Parteien werden durch AIPAC finanziert und korrumpiert. Nach der Zeit im Kongress geht’s dann durch die Drehtür in die Finanz- oder Rüstungswirtschaft. Der Krieg ist das Geschäftsmodell beider Parteien. Für den Krieg gegen den Iran, den Krieg gegen Gaza, macht es keinen Unterschied, wer regiert. Zwar hat es den Anschein, als würde Trump den Frieden in der Ukraine suchen, doch das ist nur ein falscher Eindruck. Er ist der Präsident der USA. Er müsste nur die Pudel zurückpfeifen, keine… Mehr
Der Kasper und das Krokodil sind nur die linke und die rechte Hand des Puppenspielers.
Der riesige militärisch-industrielle Komplex (MIK) der USA, vor dem schon Präsident Einsehower 1961 warnte, ist einfach zu mächtig. Zig Firmen, verteilt über viele Bundesstaaten, bedienen das Zentrum: die großen Rüstungsunternehmen, die wiederum eng mit dem Pentagon und den Neocons verbandelt sind. Da hängen viele Arbeitsplätze dran und die Rüstungsunternehmen sind wichtige Wahlkampfsponsoren, die ihre Erwartungen an die Politik des Präsidenten haben, egal ob Demokrat oder Republikaner. Diesem Druck, hinsichtlich Iran verstärkt durch die starke Israel-Lobby in den USA, hat weder Obama standgehalten noch tut es Trump. Der MIK braucht traditionell mindestens ein Feindbild, standardmäßig ist das Russland. Nur mit der… Mehr
„After DOGE, Elon came to a conclusion most people missed.
He tried to reform the state from the inside.
He failed.
And he said it plainly: the government can’t fix its own deficit.
Nobody in power actually wants to cut.
The machine protects itself.“
https://x.com/elonmusk/status/2118048421663973792?s=20
Nun ja, Trump hat einen Kardinalfehler: Er nimmt den Mund zu voll und ist zu sehr auf Show aus! Und: Es gibt eine Menge Leute, denen man die Ursachen und die Gefahren erläutern kann, aber das haben die Reps nicht getan. Sie haben, soweit ich mitbekommen habe, auch nicht die Dems als stark von Sozialisten unterwanderte Partei auseinandergenommen. Die Sozialisten haben sich weitestgehend versteckt, ihre Ziele waren nicht klar erkenntlich. Wer nur gegen Teuerung im Wesentlichen ist, muss wissen, wie die zustandekommt, er muss auch wissen, welche Gefahren mit dem Iran vorhanden sind. Aber das alles hat die Leute nicht… Mehr
So funktioniert Demokratie. Dem „Sieger“ sei die Freude gegönnt. Das amerikanische Wählervolk hat die Seiten gewechselt, es hat zwar den „Teufel“ vertrieben, sich aber lauter „liebe kleine Beelzebuben“ ins Haus geholt. Das Erwachen und die Ernüchterung könnte sehr, sehr grausam werden. Bei dem „Spinner“ Trump wußte jeder, wo er dran war – mehr oder weniger. Was jetzt mutmaßlich folgt, oder besser gesagt: folgen könnte, hat zumindest das Zeug, (nicht nur) die USA zu zerreißen. Dieses Land in den Händen von Democrats … schlimmer geht’s nimmer. Aber ich möchte mich hier nicht als Kaffeesatzleser outen, letztlich sind das alles auch nur… Mehr
Alles richtig was Sie schreiben, vorbehältlich, dass die USA leider noch nie einen Krieg auf eingenem Boden führten – abgesehen vom Bürgerkrieg Nord/Süd.
Ich wünsche mir, dass die USA auf eigenem Boden n einen Krieg verwickelt wird – ich bin sicher, danach werden Vernunft auch bei den Amis einziehen.
Ansonst: Ja, Trump hats versaut, mit seinen Lügen, mit seinen überhasteten Zöllen und, vor allem, mit dem aussichtslosen Krieg gegen den Iran.
„[…] dass die USA leider noch nie einen Krieg auf eingenem Boden führten – abgesehen vom Bürgerkrieg Nord/Süd. […]“ – Und die Indianerkriege, auch gegen Frauen und Kinder, waren keine Kriege?
nein,das war schlicht und ergreifend Völkermord,kein Krieg
In Deutschland jedenfalls ist trotz mehrerer Kriege bisher keine Vernunft eingezogen.
„Beelzebuben“?
Das sind radikale, extremistische „Terroristen“❗
Sowas kommt davon, wenn man die Menschen betrügt – der Pinocchio-Fritze wird das hoffentlich auch noch erleben!!
Trump hat Frieden versprochen und Kriege geführt. Das Dümmste war sicher die völkerrechtswidrige Attacke gegen den Iran – eine oder DIE wesentliche Ursache für die hohen Energiekosten in den USA, die laut Umfragen die Amerikaner am meisten bedrückt. Hat der geglaubt, dass das die Menschen kalt lässt??
Jetzt kommt die Rechnung, und ab jetzt kann er überlegen, ob er diesen Kriegskurs FUNDAMENTAL KORRIGIERT oder den „Democrats“ einen fulminanten Sieg bescheren will bei den nächsten Präsidentschaftswahlen!!
Die Daumen nach unten sind ein Zeichen dafür, wie verblendet die Leute hier sind. Zio Donn hat versagt. Er hätte den Ukraine-Krieg beenden können – Unterstützung am Tag 1 stoppen, und die Ukraine wäre längst gefallen. Stattdessen hat er einen neuen Krieg angefangen, weil ihm das kleine Land versprochen hat, dass es schnell gehen würde. Wie dumm muss man sein, um während der Verhandlungen die gesamte Führung des anderen Landes auszulöschen?
Danke! Ich denke auch dass die Dinge glasklar sind und nur die Verwirrtheit einiger Betonköpfe zu anderen Schlüssen kommt, weil die unbedingt ihr falsches Bewusstsein hegen und pflegen müssen.
Für mich war die Abkehr einiger wichtiger und einflussreicher Personen ein grelles Warnsignal – denken wir an Tucker Carlson, an Steve Bannon und an andere, deren Motive völlig klar waren!! Trump hat diese Signale in den Wind geschlagen und sich in der Tat von einem kleinen Land über den Tisch ziehen lassen. Jetzt kommt die Quittung!!
„Wie dumm muss man sein, um während der Verhandlungen die gesamte Führung des anderen Landes auszulöschen?“ „Dumm“ ist hier das falsche Wort. „Moralisch verkommen“ träfe es schon eher.
Mit dem Islam lässt sich nicht „verhandeln“. Einzig Hudna, Waffenstillstand ist zu erzielen – bis die Muslime sich wieder gestärkt haben und weiter erobern können. Das wissen sowohl Israel als auch die USA. „Der arabisch-islamische Rechtsbegriff Hudna, arabisch هدنة, DMG hudna, heißt so viel wie Waffenstillstand. Im islamischen Recht (Scharia) ist eine Hudna die einzige Form friedlicher Koexistenz zwischen dem Gebiet („Haus“) des Islam (Dār al-Islām) und einem nicht unter islamischer Herrschaft stehenden Gebiet („Haus des Krieges“, Dār al-Harb), da ein Friede zwischen beiden Gebieten im klassisch-islamischen Rechtsdenken unmöglich ist.[1] Eine Hudna konnte abgeschlossen werden, wenn dies im Interesse der… Mehr
Trumps Stärke: kein Berufspolitiker zu sein, ist auch zugleich seine Schwäche. Das Konzept des „deals“ mag innenpoltisch noch einigermaßen funktionieren – außenpoitisch muß es gegenüber so gewieften ‚Gegnern wie Putin oder den Mullahs scheitern. Trump kann einfach nicht verstehen – wohl auch aufgrund mangelnder Bildung – mit wem er es zu tun hat.
Dazu kommen seine Sprunghaftigkeit, Mangel an konzeptionellem Denken, Selbstüberschätzung… MAGA allein genügt eben nicht.
Der kommende Präsident ist vermutlich Vance.
Wie gesagt, er hat den Mund zu voll genommen, zu viel versprochen, anstatt zu handeln und darüber vernünftig zu sprechen. Das ist sein großer Fehler.
Es würde mich nicht wundern, wenn demnächst Trump aus irgendeinem Grund zurücktreten und Vance das Feld überlassen würde. Es wäre durchaus gut.
Ja, Vance hat das, was Trump fehlt – will ich hier nicht aufzählen, man kann es nachlesen…
Vor allem liegt ihm mehr als Trump das Schicksal Europas am Herzen. Seine wiederholten Mahnungen waren deutlich genug.
Der Angriff auf den Iran war richtig und wichtig. Der Iran exportiert muslimischen Terrorismus und ein Iran mit Atomwaffen wäre die ultimative Herausforderung. Ich denke, dass Trump hier seinem moralischen Kompass gefolgt ist.
Stimmt, aber das sehen die meisten Leute halt nicht, s. die Bewertungen Ihres Kommentars.