Das linksradikale Netzwerk hinter Frankreichs Ausschreitungen

Während Medien weiter von Schülerprotesten in Frankreich fabulieren, wird ein weitverzweigtes Netzwerk kommunistischer Organisationen und internationaler linksextremer Aktivisten im Umfeld der Unruhen sichtbar. Gewerkschaften, Studentenverbänden, Propalästinenser-Gruppen, internationale antikapitalistische Bewegungen sollen eine revolutionäre Massenbewegung werden.

picture alliance / ZUMAPRESS.com | Oualid Abdellaoui

Frankreich erlebt eine die schwerste und massivste Welle politischer Gewalt. Während das Land nach den Ausschreitungen vom Wochenende die Verwüstungen bilanziert, hat der amerikanische Nachrichtensender Fox News am Montag eine umfangreiche Untersuchung über die Organisationen veröffentlicht, die hinter der landesweiten Protestbewegung stehen, sich an ihr beteiligen oder ihre Botschaften international verbreiten. Die Recherche der Journalistin Asra Q. Nomani identifiziert 54 Organisationen aus einem Geflecht kommunistischer Parteien, sozialistischer Bewegungen, Gewerkschaften, Umweltverbände und internationaler Aktivistennetzwerke. Von den 54 erfassten Organisationen sind gerade einmal 16 Schüler- oder Jugendorganisationen. Die übrigen 38 vertreten überwiegend politische und gesellschaftliche Interessen sehr erwachsener Aktivisten.

Die Veröffentlichung wirft ein neues Licht auf die Unruhen, die Frankreich seit Wochen erschüttern und die in weiten Teilen der europäischen Medien auch weiterhin überwiegend als spontane Schülerproteste gegen unhaltbare Zustände im französischen Bildungssystem beschrieben werden. Mittlerweile brennen öffentliche Gebäude, werden Geschäfte geplündert, Straßenzüge verwüstet und Polizisten angegriffen. Kleine Geschäftbetreiber stehen vor den Trümmern ihrer beruflichen Existenz.

Allein am Samstag, dem 17. Oktober, zogen nach Angaben des französischen Innenministeriums etwa 550.000 Menschen durchs Land, während die Gewerkschaften von bis zu 800.000 Teilnehmern sprechen. In Limoges wurde das Rathaus in Brand gesetzt, in Marseille drangen Vermummte in das Rathaus ein, in Lyon brannte die städtische Touristeninformation und und und. Das Ausmaß der Zerstörung ist enorm und geht weit in den dreistelligen Millionenbereich. Bereits am Samstagabend wurden rund 1.200 Festnahmen gemeldet, mehr als 150 Polizisten wurden verletzt. Hunderttausende Franzosen demonstrierten friedlich. Die Gewalt ging von radikalisierten Gruppen aus, die den Massenprotest als Gelegenheit für ihre eigenen Aktionen nutzten.

Die Schüler hatten ursprünglich gegen fehlende Lehrer, marode Schulgebäude, überfüllte Klassen und immer schlechtere Unterrichtsbedingungen demonstriert. Doch aus dieser Protestbewegung ist innerhalb weniger Wochen ein politischer Großkonflikt erwachsen, in dem es längst um die gesellschaftliche Ordnung Frankreichs, die kapitalistische Wirtschaftsweise, die französische Innenpolitik und die internationale Sicherheitsordnung geht. Inzwischen werden zwischen den Forderungen nach zusätzlichen Lehrern Fahnen mit Hammer und Sichel geschwenkt, sozialistische Revolutionen beschworen und palästinensische Flaggen getragen. Die Frage, wann der Protest für bessere Schulbedingungen in einen revolutionären Aufstand gegen das politische System umschlagen soll, beantworten manche der beteiligten Organisationen sehr offen.

Aus Schülerprotesten soll eine Revolution werden

Eine Schlüsselrolle spielen nach der Recherche von Fox News die radikale Linkspartei La France insoumise (LFI) von Jean-Luc Mélenchon, die Französische Kommunistische Partei (PCF) und mehrere trotzkistische und revolutionär-sozialistische Organisationen.

Hinzu kommen Gruppierungen wie der Nouveau Parti anticapitaliste, Révolution Permanente und Le Poing Levé, die gezielt versuchen, Schüler, Studenten und Beschäftigte in einer gemeinsamen politischen Bewegung zusammenzuführen. Die Französische Kommunistische Partei unterstützte die Proteste öffentlich, ihr Vorsitzender Fabien Roussel zeigte sich an der Seite von Demonstranten. Der LFI-Abgeordnete Louis Boyard wiederum trat bei einer Studentenaktion an der Universität Paris-Est-Créteil mit einer palästinensischen Flagge auf. Dass französische Schüler ausreichend Unterricht erhalten, scheint diesen Politikern jedenfalls längst nicht mehr das einzige Anliegen zu sein.

Wichtig zu erwähnen ist dabei auch die Rolle der Fédération Syndicale Étudiante (FSE), einer weit linken Studentenorganisation, die nach den Ermittlungen von Fox News zur Mobilisierung beiträgt und die Gründung sogenannter demokratischer und antifaschistischer Wachsamkeitskomitees angekündigt hat. Die Organisation verbreitete am Wochenende Aufnahmen aus Bordeaux, wo Demonstranten in das Haus des Bürgermeisters eingedrungen waren. Begleitet wurden die Bilder von konkreten Aufrufen, das ganze Land zu blockieren. Unter den verbreiteten Parolen befand sich auch die Forderung, für die bestehenden Verhältnisse gebe es nur eine Lösung: die Revolution. Wer solche Botschaften verbreitet, beschäftigt sich offenkundig mit weiterreichenden Zielen als der Reparatur defekter Schulgebäude.

Gewerkschaften als Verstärker der linken Revolutionsmaschinerie

Die großen Gewerkschaften bilden einen weiteren Teil dieser Mobilisierungsstruktur. Zwölf Gewerkschaftsorganisationen und Interessenvertretungen von Arbeitnehmern, Lehrern und Landwirten führt Fox News in seiner Untersuchung auf, darunter die mächtige Confédération générale du travail (CGT), die Gewerkschaft Force Ouvrière und mehrere Lehrerverbände. Ihre Organisationsstrukturen ermöglichen es, Proteste weit über die Schulen hinauszutragen, Beschäftigte zum Streik aufzurufen und regionale Demonstrationen zu landesweiten Aktionen zusammenzuführen. Die CGT unterstützt mittlerweile ausdrücklich die Zusammenführung der Schülerproteste mit dem Widerstand gegen steigende Lebenshaltungskosten und sinkende Kaufkraft. Aus einer zunächst begrenzten Bildungsprotestbewegung entsteht damit ein Bündnis unterschiedlicher teils extremistischer Interessengruppen, dessen gemeinsamer Nenner zunehmend die grundsätzliche Ablehnung der Regierung von Emmanuel Macron ist.

Allerdings unterscheidet die Untersuchung von Fox News zwischen unmittelbaren Organisatoren, Teilnehmern, Unterstützern und Organisationen, die lediglich Solidarität bekundet oder über die Proteste berichtet haben. Auf der Liste finden sich auch Amnesty International, linke Elternverbände und noch linkere Menschenrechtsorganisationen. Ihre Erwähnung belegt weder eine Beteiligung an Ausschreitungen noch eine gemeinsame revolutionäre Führung. Der Erkenntnisgewinn der Recherche liegt deshalb in der dokumentierten Breite des rot-roten-migrantischen Mobilisierungsumfelds und in den Verbindungen einzelner Organisationen zu ausdrücklich revolutionären Bewegungen.

Kommunisten und Palästina-Aktivisten entdecken den gemeinsamen Feind

Eine weitere, politisch besonders brisante Ebene bildet die Verbindung zwischen radikalen linken Organisationen und propalästinensischen Aktivistengruppen. Fox News nennt unter anderem die Organisation Urgence Palestine und die antikolonialistische Bewegung Parti des Indigènes de la République. Die Studentenorganisation FSE verbindet in ihrer politischen Agitation die Auseinandersetzung mit der französischen Polizei mit der Behandlung israelfeindlicher Aktivisten. Damit erhält die ursprünglich innenpolitische Revolte eine zusätzliche ideologische Dimension: Der Kampf um französische Schulen wird in die internationale Auseinandersetzung um Israel, den Nahostkonflikt und den angeblichen westlichen Imperialismus eingegliedert.

Die Verschmelzung solcher Themen folgt einer politischen Logik, die sich in den vergangenen Jahren an zahlreichen westlichen Universitäten beobachten ließ. Kommunistische Organisationen, radikale Antikapitalisten und islamistisch geprägte oder propalästinensische Milieus können sich trotz erheblicher weltanschaulicher Widersprüche auf gemeinsame Feindbilder gemeinsam gegen den Staat verständigen. Dazu gehören Israel, die Vereinigten Staaten, westliche Regierungen und die bestehende Wirtschaftsordnung. Das Bündnis funktioniert über die gemeinsame Gegnerschaft, während die jeweiligen Vorstellungen von Freiheit, Religion, Frauenrechten oder gesellschaftlicher Ordnung beträchtlich auseinanderliegen. Diese Widersprüche werden zugunsten einer möglichst großen politischen Mobilisierung zurückgestellt.

Die internationalen Verbindungen der französischen „Chaos AG“

Herauszustellen sind hierbei auch die internationalen Verbindungen, die Fox News im Umfeld der französischen Protestbewegung nachzeichnet. Eine zentrale Rolle spielt dabei der amerikanische Unternehmer Neville Roy Singham, der sein Vermögen mit dem Softwareunternehmen ThoughtWorks machte und heute in Shanghai lebt. Singham gehört seit Jahren zu den bedeutenden Geldgebern eines internationalen Geflechts marxistischer Organisationen, Medienprojekte und politischer Initiativen. Bereits im August 2023 hatte die New York Times umfangreich über Singham berichtet und dabei finanzielle Verbindungen zwischen seinen Organisationen und Einrichtungen dokumentiert, die politische Botschaften der chinesischen Führung verbreiten.

Nach den damaligen Recherchen unterhielten Einrichtungen aus Singham zugerechneten Netzwerken Verbindungen zum chinesischen Propagandaapparat. Singham hat ausdrücklich bestritten, im Auftrag einer Regierung oder politischen Partei zu handeln. Die finanziellen Verflechtungen bleiben gleichwohl von erheblichem politischem Interesse, weil sie zeigen, welche Mittel für die Verbreitung marxistischer und antiwestlicher Positionen über nationale Grenzen hinweg zur Verfügung stehen.

Die Revolution als Exportartikel: Wie aus Krawallen Propaganda wird

Zu den von Singham unterstützten Einrichtungen zählt das Forschungs- und Aktivistennetzwerk Tricontinental, dessen Leiter Vijay Prashad die jüngsten Ereignisse in Frankreich auf der Plattform X ausdrücklich begrüßte. Prashad stellte dabei eine Verbindung zwischen Paris, Neu-Delhi und Buenos Aires her und verbreitete einen Aufruf, der die politische Kraft von Wut und Zorn beschwor. Die Bezugnahme auf drei Kontinente verdeutlicht den internationalen Anspruch dieser Bewegung, die lokale Proteste als Teil eines weltweiten Kampfes um politische und wirtschaftliche Macht deutet. Schon der Name Tricontinental verweist auf eine kommunistische Konferenz, die 1966 im kubanischen Havanna stattfand.

Zu diesem Umfeld gehört auch BreakThrough News, ein in New York ansässiges Medienprojekt, das die französischen Unruhen mit dramatisch aufbereiteten Bildern international verbreitet. Fox News dokumentiert Videos aus Paris, Marseille, Bordeaux, Montpellier, Straßburg und Saint-Étienne, in denen brennende Barrikaden, Zusammenstöße mit der Polizei und palästinensische Fahnen zu einer politischen Erzählung montiert werden. Unterlegt mit Musik und revolutionären Botschaften werden die Straßenschlachten als Ausdruck eines aufbegehrenden Volkes präsentiert. Die Gewaltbilder erhalten damit eine weitere Funktion: Sie dienen der internationalen Mobilisierung.

Eine Verbindung besteht außerdem zur amerikanischen Aktivistengruppe CodePink. Deren Mitgründerin Jodie Evans ist mit Singham verheiratet und warb in einem Interview mit BreakThrough News für eine neue Kampagne gegen amerikanische Militärausgaben im November. Dabei verwies sie ausdrücklich auf die Demonstrationen in Frankreich, Spanien und Indien und forderte die Amerikaner auf, sich ein Beispiel an diesen Bewegungen zu nehmen. Die politischen Konflikte der jeweiligen Länder werden auf diese Weise miteinander verknüpft, sodass aus regionalem Protest eine internationale Erzählung gegen die herrschenden politischen Verhältnisse entsteht.

Die nächste Revolutionswelle wird bereits europaweit organisiert

Wie weit diese Bestrebungen inzwischen reichen, zeigt die nächste geplante Mobilisierung. Für den 20. November ist ein europaweiter Schüler- und Jugendstreik angekündigt. Fox News berichtet von 28 beteiligten sozialistischen und kommunistischen Jugendorganisationen aus zwölf europäischen Staaten. Vorgesehen sind Schulstreiks, Demonstrationen, Versammlungen, Blockaden und Besetzungen. Das Bündnis wirbt unter dem Motto „Fight for Our Future, Not Their Wars!“ für eine gemeinsame Bewegung gegen Aufrüstung, Militarisierung und die bestehende Wirtschaftsordnung.

Das Manifest der Organisatoren lässt über den ideologischen Charakter der Aktion kaum Zweifel. Darin wird der Kapitalismus grundsätzlich für Kriege, soziale Missstände und die Klimakrise verantwortlich gemacht. Die NATO soll aufgelöst werden, militärische Aufrüstung und Wehrpflicht werden abgelehnt. Außerdem verlangen die Initiatoren den Abbruch der Beziehungen zu Staaten wie Israel, denen sie Völkermord vorwerfen. Zugleich wird ein radikaler gesellschaftlicher Systemwechsel gefordert. Mit der ursprünglichen Forderung französischer Schüler nach ausreichend Lehrern und funktionierenden Klassenräumen hat dieses Programm praktisch nichts mehr zu tun.

Auch Deutschland steht auf dem Aktionsplan der radikalen Linken

Die Vorbereitungen begannen bereits vor den jüngsten französischen Unruhen: Den öffentlichen Aufruf veröffentlichte das internationale Bündnis am 10. August, sein Manifest lag ebenfalls vor dem großen Ausbruch der französischen Schulproteste vor. Inzwischen werden jedoch Bilder der französischen Demonstrationen genutzt, um für den Aktionstag zu werben. Auch Deutschland gehört zum angekündigten Mobilisierungsraum. Wie die Berliner Zeitung berichtet, befinden sich unter den deutschen Unterstützern die Linksjugend Solid, die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend der DKP und die Falken. Hinzu kommt die Organisation YUNA, die sich selbst als bundesweite sozialistische Jugendorganisation beschreibt. Damit bekommen die Ereignisse in Frankreich eine ganz unmittelbare Bedeutung für Deutschland.

Die Größenordnung der beteiligten Gruppen und ihre internationalen Verbindungen machen deutlich, welches politische Potenzial radikale Organisationen in sozialen Protestbewegungen erkennen und nun ihre Stunde zur Revolution gekommen sehen. Wer Schüler wegen unhaltbarer Unterrichtsbedingungen mobilisiert, gewinnt zunächst die Aufmerksamkeit einer breiten Öffentlichkeit. Werden diese Proteste anschließend mit Streiks, Gewerkschaftsforderungen, Antikapitalismus, Antimilitarismus und internationalen Solidaritätskampagnen verbunden, entsteht eine politische Sammelbewegung mit erheblich größerem Durchschlag. Die ideologischen Organisationen liefern dafür die Programme, die organisatorischen Strukturen und die mediale Verbreitung.

Die französische Regierung ebenso wie die der anderen westeuropäischen Staaten stehen vor einem Problem, das sie selbst über Jahre verschärft haben. Der Staat beansprucht gewaltige finanzielle Mittel und ist zunehmend außerstande, grundlegende öffentliche Leistungen in ausreichender Qualität bereitzustellen. Die maroden Schulen sind ebenso Ausdruck dieser Krise wie die sinkende Kaufkraft und die wachsende wirtschaftliche Unzufriedenheit. Macron hat die Proteste inzwischen scharf verurteilt und weitere Maßnahmen gegen gewalttätige Demonstranten angekündigt. Damit gerechnet, dass sich hierdurch spürbar irgendwas ändert, tut allerdings so wirklich niemand mehr. Premierminister Sébastien Lecornu wirft ultralinken Gruppen vor, die Unruhen gezielt zur Durchsetzung politischer Interessen zu instrumentalisieren, guten Morgen. Die Regierung gerät damit zugleich wegen ihres eigenen Versagens und wegen der eskalierenden Gewalt unter Druck.

Die internationale Vernetzung radikaler Aktivisten verweist schließlich auf ein Problem, das weit über Frankreich hinausreicht. Während sich die öffentliche Debatte noch darüber dreht, ob Schüler ausreichend Lehrer haben und ob die Polizei bei Demonstrationen zu hart durchgreift, arbeiten professionelle politische Organisationen bereits daran, ganz unterschiedliche gesellschaftliche Konflikte in eine gemeinsame revolutionäre Bewegung zu überführen. Dass sich darunter auch Menschenrechtsorganisationen und friedliche Gewerkschaften befinden, ändert nichts an den ausdrücklich antikapitalistischen und revolutionären Zielen mehrerer maßgeblicher Akteure. Wer sämtliche Beteiligten wahllos zu Gewalttätern erklärt, verfehlt die tatsächlichen Strukturen dieser Mobilisierung ebenso wie diejenigen, die ihren politischen Charakter grundsätzlich ausblenden.

Die radikale Linke könnte Marine Le Pen den Weg ebnen

Für Frankreich könnte diese Entwicklung noch eine besonderes Bonmot bereithalten. Ausgerechnet jene linken Parteien und Aktivisten, die die Proteste gegen Macron befeuern, könnten am Ende derjenigen politischen Kraft den Weg ebnen, deren Machtübernahme sie mit allen Mitteln verhindern wollen. Im Frühjahr 2027 wird in Frankreich ein neuer Präsident gewählt, Marine Le Pen und ihr Rassemblement National liegen in Umfragen aussichtsreich. Jeder brennende Straßenzug, jedes geplünderte Geschäft und jeder Angriff auf die Polizei führt weiteren Bürgern vor Augen, wie weit sich der französische Staat bereits aus seiner Verantwortung für die öffentliche Ordnung zurückgezogen hat. Die radikale Linke mag von einer neuen Revolution träumen. Die Franzosen könnten daraus einen ganz anderen politischen Schluss ziehen. Man sollte sich da nichts vormachen: auch integrierten Maghrebbinern stinken die Eskalationen und Gewaltexzesse der letzten Tage und Wochen massivst. Einige gerieten mit kleinen Kindern mittenrein in dieses Chaos und die Gewalt. Verloren Geschäfte. Werden für etwas in Sippenhaft genommen, das sie nicht unterstützen. Auch integrierte und friedlich vor sich hinlebende Zuwanderer werden zwischen den jüngsten Exzessen zerrieben.

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Kommentare ( 59 )

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HansCastorp
8 Tage her

Mit diesen Gruppen legen sich Merzelchen und die CDU ungeniert ins Bett. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Will Hunting
8 Tage her
Antworten an  HansCastorp

Geistig auf gleicher Linie.

Helfen.heilen.80
9 Tage her

Ich habe den Eindruck dass die Trump-Administration eigentlich ganz gut klar gekommen ist, und das Land (unter den aktuell schwierigen globalen Umständen) wieder ein bemerkenswertes Vertrauen bei den Investoren genießt.
Offenbar kommt es eher darauf bei den Männern in Nadelstreifen Vertrauen zu genießen, weniger bei den Sandalenträgern.

Helfen.heilen.80
9 Tage her

Streitkräfte mobil machen.
Was wir beobachten geht über jede demokratisch-rechtsstaatliche Form von Protest hinaus. Es werden Unschuldige verletzt, die öffentliche Ordnung bricht offenbar zusammen, es sich augenscheinlich Drahtzieher dieser Attacke gegen das Gemeinwesen erkennbar.
Die Slogans lassen eine staatsfeindliche Umsturz-Zielsetzung erkennen, diesem Treiben ist die Polizei offensichtlich nicht mehr gewachsen.
Will man unnötig einen EU-weiten Flächenbrand riskieren? Wer sagt denn, dass wir es mit Eigenmotivationen zu tun haben? Wer garantiert mir, dass hinter all dem nicht eine fünfte Kolonne Moskaus oder Pekings steckt, die die EU ins Chaos stürzen will?
Klarer Fall. Ordnung wieder herstellen.

Last edited 9 Tage her by Helfen.heilen.80
Michael W.
9 Tage her

„Schülerproteste“ sind die Ausreden der Randalierer. Auf den Bildern sieht man fast nur vermummte Erwachsene. Wer aus Protest gegen schlechten Unterricht seine Schule verwüstet, möchte gar keinen Unterricht! Und warum werden Geschäfte geplündert? Was haben die damit zu tun?
Die marodierenden muslimischen Invasoren und die ganzen Linken wollen nur ihrer Gewalt- und Zerstörungslust nachgehen, sonst nichts. Die Schüler sind nur vorgeschoben.
Wenn die Armee nicht wirklich eingreift, dann übernehmen diese Horden in den nächsten Wochen die Macht.
Bei der Revolution 1789 war es eine Mehrheit der Bürger, heute ist es eine superwinzige Minderheit.

Reinhard Schroeter
9 Tage her

Es ist so gewollt und von langer Hand geplant.
Es ist auch kein Zufall das es so kurz vor dem Ende der Amtszeit des Kaspers im der Marionette im Élyséepalast passiert. Der Hansel muss noch vor seinem Ende liefern zu was er von seinen Auftraggebern eingesetzt wurde !

OJ
9 Tage her

ES IST DOCH SO EINFACH:
1. Abschiebe-Kommando:
Eine neue Bundesbehörde vollstreckt Massenabschiebungen sofort und ohne bürokratische Bremsen.
2. Verdachtsrasterung:
Festnahmen und Ausweisungen erfolgen konsequent bereits bei bloßem Verdacht oder „Anscheins-Gefahren“.
3. Blitz-Ausweisung:
Straffällige Ausländer werden ohne Rücksicht auf Einspruchsfristen oder Herkunftsländer sofort abgeschoben❗

Michael W.
9 Tage her
Antworten an  OJ

So würde es in einem Rechtsstaat ablaufen. In Linksstaaten läuft das aber anders!

Peter Triller
9 Tage her

Es ist der Beginn eines europäischen Bürgerkriegs. Dekadenz, toxischer Altruismus, Weltrettungsphantasien und grassierende Inkompetenz der herrschenden Kaste in Europa haben ihn ausgelöst. Die Rechten werden ihn innerhalb des Systems nicht verhindern können. Die Normalbürger müssen aufstehen und diesen migrantisch-islamistisch-sozialistischen Mob in seine Schranken weisen.

Peter Pascht
9 Tage her

Schülerproteste Zündelei
Aber wenn gezündelt wird – kann auch viel Dreck und Unrat anfangen zu brennen – und zu einem noch größeren Brand führen.

Nibelung
9 Tage her

Mit diesem Abgang hat Macron nicht gerechnet und fast könnte man wetten, daß er versucht sich aus der Situation heraus zu laverieren um nicht als Schlächter der Nation zum Schluß dazu stehen, was nicht gut wäre, als überwältigendes Denkmal einzugehen und deshalb lassen diese Typen wie immer lieber andere über die Klinge springen, die damit schwer geschädigt werden. Die halbherzigen Ankündigungen sind doch ein Beleg dafür, wie auch in Frankreich die Freiheit verteidigt wird, was so völlig anders verlaufen müßte um alles im Keim zu ersticken, denn die Aufrührer sind doch bekannt und bei uns ebenso und dafür steckt man… Mehr

Michaelis
9 Tage her

Dass der RN um Marine Le Pen von den Protesten profitieren könnte, ist ja einer der interessantesten Aspekte. Insofern gilt wieder einmal: wer sich nicht wehrt der lebt verkehrt. Oder genauer: wenn man nichts tut, dann ändert sich auch nichts.
Die „Rechten“ werden möglicherweise noch dankbar sein für diese Eskalationen. Jedenfalls deutet sich an, dass die sog. „Politik der Mitte“, die vor allem eine Politik der Volksverdummung, der Ausbeutung und des Einlullens ist (zuletzt sogar der brutalen Kriegshetze), dass diese Politik europaweit sein Ende zu finden scheint. Besseres kann eigentlich nicht passieren.

Last edited 9 Tage her by Michaelis
Rosa Luxemburg
9 Tage her
Antworten an  Michaelis

Aha, und inwiefern bieten rechte Parteien eine sinnvolle Alternative zur „Volksverdummung, Ausbeutung und Einlullung”? Von der AfD höre ich bisher nur völlig utopische finanzpolitische Vorschläge, die, um es klar zu sagen, geradezu idiotisch sind.

Peter Pascht
9 Tage her
Antworten an  Rosa Luxemburg

Wahrheiten sind immer so unbequem.

hansgunther
9 Tage her
Antworten an  Rosa Luxemburg

Nicht jede „Rosa Luxemburg“ ist nach ihrer wieder Auferstehung klüger geworden, gelle.

Kassandra
9 Tage her
Antworten an  Rosa Luxemburg

Fragt sich halt, wo sie gerne hören.
Und wo dann halt auch nicht.
Hören Sie doch mal direkt!

Walzerfee
9 Tage her
Antworten an  Rosa Luxemburg

Lassen Sie es uns wissen, was ihnen nicht gefällt. Für mich ist es schon wichtig, dass ich für nicht asylberechtigte Leute nicht noch bezahlen muss und dass mein Geld nicht in üppige Behördenapparate oder in den öffentlichen rechtlichen Rundfunk fließt. Auch die religiöse Radikalisierung gehört dringend in den Fokus genommen. Eine vernünftige Gestaltung von Migration und die Reformation dieser fehlgeleiteten Energiepolitik sind alles andere als idiotisch.