Wie die Church of England den Preis an einen Bin-Laden-Fan zurücknehmen musste

Die Erzbischöfin von Canterbury ehrt einen pakistanischen Kleriker, der Bin Laden als „Schwert Gottes“ pries. Die Church of England demonstriert, wie aus falschverstandener Toleranz politische Blindheit geworden ist.

Neil Turner / Lambeth Palace

In London vergab Erzbischöfin Sarah Mullally einen Versöhnungspreis an den ranghöchsten Kleriker Pakistans – jenen Mann, der einst Bin Laden als „Schwert Gottes“ ehrte und Blasphemiegesetze weiterhin verteidigt. Neben ihm: seine Niqab-verhüllte Frau. Für Mullally war das kein Ding, für viele andere schon.

Am Ende ließ sich die Linie nicht halten. Am Donnerstagabend nahm die Erzbischöfin von Canterbury, Dame Sarah Mullally, einen Preis zurück, den sie erst eine Woche zuvor verliehen hatte. Die Online-Schlacht um diese Preisverleihung war zu heiß geworden, hatte zu breite Ausmaße angenommen. Es ging dabei nicht um die 26 anderen Preisträger, sondern nur um den hohen pakistanischen Kleriker Hafiz Muhammad Tahir Mehmood Ashrafi, seines Zeichens Vorsitzender im Pakistan Ulema Council, dem islamischen Gelehrtenrat des Landes.

Maulana Ashrafi erschien plötzlich nicht mehr als vorbildlicher Repräsentant der Versöhnung und des Dialogs zwischen den Religionen, sondern als religiös-ideologischer Scharfmacher der übelsten Sorte. Und das fiel nun unweigerlich auf die Erzbischöfin der Church of England zurück.

Am 11. September dieses Jahres gedachte die Church of England nicht der Anschläge auf die Twin Towers, sondern vielmehr, etwas für den „interreligiösen Dialog“ zu tun. Man lud ein, genauer gesagt die neue Erzbischöfin von Canterbury, in ihren Amtssitz Lambeth Palace am südlichen Ufer der Themse. Zum ersten Mal in fast 500 Jahren hat eine Frau dieses Amt inne, ein Meilenstein in der Gleichberechtigung der Geschlechter in der englischen Nationalkirche, die ihre Existenz ja vor allem der Heiratslust von König Heinrich VIII. verdankt.

Und so reisten 27 Preisträger an, die mit den Lambeth Awards geehrt wurden, geehrt für „außerordentliche Verdienste um die Church of England, die Anglikanische Gemeinschaft“, aber auch die „breitere Gesellschaft“. Und bei vielen der Geehrten wird das der Fall sein. Nur bei einem Namen horchten viele auf, dem von Ashrafi. Denn auch der Vorsitzende des Ulema-Rats bekam den Hubert Walter Award for Reconciliation and Interfaith Cooperation, also einen Preis „für Versöhnung und interreligiöse Zusammenarbeit“ von der höchsten Würdenträgerin der anglikanischen Kirche.

Bin Laden als „Schwert Gottes“ geehrt – Reaktion auf Ritterschlag für Rushdie

Gegründet wurde der Ulema-Rat im Jahre 1990, und zwar vor allem, um die Gewalt zwischen den verschiedenen Richtungen des Islams zu beenden. Das macht ihn aber noch nicht zu einem vorbildlichen Akteur im Dialog zwischen den Religionen. Sicher ist man zu Lippenbekenntnissen verpflichtet, schließlich wurde der Gelehrtenrat quasi von der pakistanischen Regierung zur Imagepolitur eingesetzt. Also bekennt man sich dazu, dass auch Hindus in Pakistan Tempel bauen können – das erlaube ja sogar die Scharia. Daneben kritisierte man den IS und Ehrenmorde als „unislamisch“. Dabei findet dieser Rat natürlich nicht aus einer engen Auslegung des Islam heraus und will (oder soll) das auch gar nicht.

Das zeigte sich etwa 2007, als der Rat unter Führung Ashrafis eine Ehrung ausgerechnet von Osama Bin Laden vornahm. Kurz davor hatte die britische Königin Salman Rushdie zum Ritter geschlagen. Darauf gab es anscheinend nur eine Antwort aus Sicht des Gelehrtenrats und Ashrafis: Man erklärte seinerseits Osama Bin Laden offiziell zum „Schwert Gottes“ (Saifullah). Sechs Jahre nach 9/11 pries Ashrafi den Kopf hinter den Anschlägen, der sich dieselben wie eine Ehrennadel an die Brust gesteckt hatte und sich seit 2002 in Pakistan versteckte, als „muslimischen Krieger“ der höchsten Güteklasse. Der Rat reagierte damit unmittelbar auf den Ritterschlag „des Westens“ für einen „Gotteslästerer“ wie Rushdie.

Selbstmordanschläge in Afghanistan, islamische Blasphemiegesetze, in denen für gewisse Vergehen die Todesstrafe vorgesehen ist – so etwas ist für Ashrafi nicht etwa kritikwürdig, sondern lobenswert. Noch 2014 sprach er sich eindeutig gegen die Aufhebung der wahrlich mittelalterlichen Scharia-Gesetze Pakistans aus.

Das Bild: Die Bischöfin und die verhüllten Frauen

Und ein Bild nahm nun den ganzen Gegensatz in sich auf und spiegelte ihn, damit ihn alle sehen konnten. Ein Bild, das die Menschen an den Endgeräten aufschrecken und zur Tastatur greifen ließ: Die geistliche Führerin der Church of England überreicht den Preis an den pakistanischen Islamgelehrten, spricht wohlwollende Worte zu ihm, und zwischen beiden steht Ashrafis Frau, die in Gänze in einen Niqab gehüllt ist bis auf einen Schlitz für die Augen. Ein weiteres Bild zeigt, dass auch Ashrafis Tochter anwesend war, die fast ebenso stark wie ihre Mutter verhüllt war, mit einem Schleier, der nur Stirn und Augen freiließ. Beobachter sprechen davon, dass dieses Bild ganz sicher „jenseits jeder Parodie“ sei. Mit anderen Worten: Es macht Satiriker arbeitslos.

Übrigens scheint sonst keiner der Geehrten seine Frau oder andere Verwandte mitgebracht zu haben. Zumindest wurden sie nicht bildlich festgehalten. Man kann auch darin eine politische Aussage sehen, die im Zweifel der islamische Kleriker sehr bewusst getätigt hat, die aber auch von Mullally – blauäugig? – akzeptiert wurde. Das war das erste fatale Signal, das von dieser Ehrung ausging: Gesichtsverhüllung ist okay, wir akzeptieren das im heutigen, toleranten Britannien.

Doch ungebärdige Kritiker warfen Erzbischöfin Mullally umgehend vor, uninformiert über den von ihr Geehrten zu sein. So schrieb der Schattenjustizminister der Konservativen, Nick Timothy, auf X: „Die Naivität unserer öffentlichen Institutionen, sich auf solche Menschen einzulassen, ist erschütternd. Aber nicht überraschend.“ Immer wieder würde man „von Liberalen im Stich gelassen, die glauben, andere Kulturen seien im Grunde wie unsere und die Welt sei oder wolle genau so sein wie wir“. Die aber lägen „völlig falsch“, und „ihre arrogante Weigerung, einzusehen, dass sie sich irren, ist tödlich – nicht nur für die öffentliche Sicherheit, sondern für unsere gesamte Lebensweise“.

Wusste Mullally vollumfänglich, mit wem sie es zu tun hatte? Das scheint heute nicht mehr sicher. Man schien ehrlich erschreckt in Lambeth Palace über die aufgetauchten Lobesworte für Bin Laden und andere Geschmacklosigkeiten. Aber natürlich hätte man darum wissen müssen. Es geht mindestens um Inkompetenz und eine Amtsführung per Autopilot.

Am Ende spricht aber auch einiges dafür, dass sich Blauäugigkeit mit Mutwillen mischte, als man den pakistanischen Scharia-, Niqab- und Terrorgelehrten auf die Preisliste setzte. Und dieser Mutwille dürfte direkt mit dem sozialen Milieu, in das Mullally sich einordnet, zusammenhängen. Die Ehrung eines pakistanischen Religionsgelehrten war genau das, wonach sich ein multikulturelles Großbritannien heute verzehrt, das Land von Labour und jenen Rot-Grün-Woken, die derzeit regieren.

Für wen, in wessen Namen handelt Mullally?

Der Gegensatz hätte eigentlich in alle Augen springen müssen: Am Jahrestag von 9/11 vergibt man einen Preis für Versöhnung und den Dialog der Religionen an genau den Mann, der einen dschihadistischen Terroristen geehrt und wortreich verteidigt hat. Man könnte das für das zweite Signal Mullallys an die Briten und den Westen überhaupt ansehen: Gebt euren vergeblichen Widerstand gegen den kämpferischen Islam auf. Wir umarmen ihn – egal, was das Ergebnis ist.

Nun ist eines klar, das zeigt auch die Schwert-Gottes-Ehrung für Bin Laden in Antwort auf den Ritterschlag für Rushdie: Der islamische Dachverband Pakistans und dessen religiöser Anführer stehen ohnehin in einem ständigen, inneren wie äußeren Dialog mit der britischen Gesellschaft und dem Westen überhaupt. Was in England passiert, scheint von unmittelbarer Bedeutung für die Muslime Pakistans zu sein – das ist heute nicht anders als zu Zeiten des Empire. Aber eines hat sich verändert: Einst saßen Briten als Kolonialherren in Islamabad, heute haben Pakistanis große Teile der britischen Inseln besiedelt.

Für die Erzbischöfin hat sich Ashrafi vor allem durch sein „langjähriges Engagement in den Bereichen Friedensförderung, religiöse Diplomatie und Dialog“ hervorgetan, während er gleichzeitig fest zu seinem Glauben und seiner islamischen Identität stehe. Das Letztgenannte ganz bestimmt. Das Lob für Ashrafis „langjähriges Engagement für religiöse Minderheiten in Pakistan“ nahm Mullally auch am Donnerstagabend nicht zurück.

Egal ob mit oder ohne Preis: Man kann den Eindruck haben, dass die Erzbischöfin – und jene, die hinter ihr stehen – eine neue „Integration“ vorbereiten, die größere Einheit von Church of England und den pakistanischen Glaubensgemeinschaften in Großbritannien. Labour wird es der Erzbischöfin wohl danken, dass sie den Islam samt Scharia, samt passiv-aggressivem Einsatz für Blasphemiegesetze, sogar samt Bin-Laden-Verehrung und diffusem Antiwestlertum in Großbritannien hoffähig macht. Und das ist die dritte Botschaft der Erzbischöfin an ihre Gesellschaft: Egal, wie radikal ein Islamanführer ist, wir reden gern mit ihm.

Und Farage fordert ein Verhüllungsverbot

In den pakistanischen Blasphemiegesetzen, die Ashrafi sicher noch immer verteidigt, steht geschrieben, dass „wer immer den heiligen Namen des Propheten Mohammed (Friede sei mit ihm) entweiht, mit dem Tod oder lebenslanger Haft bestraft“ wird und daneben mit einer Geldstrafe rechnen kann. Nicht genau geregelt ist, worin eine solche Entweihung besteht. Das Gesetz öffnet also Tür und Tor für Willkür gegen Christen, Hindus und andere religiöse Minderheiten, denen mehr als ein Viertel der Prozesse gilt (bei weniger als vier Prozent Anteil an der Bevölkerung).

Darüber hinaus kann auch das „Aussprechen irgendeines Wortes, das Erzeugen irgendeines Lautes, das Ausführen irgendeiner Geste“ oder das „Platzieren eines beliebigen Gegenstands im Sichtfeld mit der absichtlichen Absicht, die religiösen Gefühle einer Person zu verletzen“ mit Gefängnis bis zu drei Jahren und einer Geldstrafe belegt werden. Auch hier besteht ein Teil des Terrors in der Unbestimmtheit der Anordnungen. Und das bedeutet: Canterbury, Lambeth Palace, London huldigen heute dem religiösen Obskurantismus. Ganz offen, neben verhüllten Frauengesichtern.

Übrigens hat Nigel Farage angekündigt, Gesichtsverhüllungen überhaupt verbieten zu wollen, aber das steht noch in anderem Zusammenhang, nämlich mit den Balaklavas patriotischer Protestler in Portsmouth. Das Verbot träfe aber offenbar auch die Pakistanis und andere muslimische Gruppen im Lande. Und über den Umweg der Balaklava hat auch Farage so eine islamkritische Position gesetzt.

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Kommentare ( 52 )

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52 Comments
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olympos
1 Tag her

England wird noch schneller zum Kalifat als Deutschland.

Haba Orwell
1 Tag her
Antworten an  olympos

>> Der Welt geht nichts Wertvolles verloren. << Kaum ein anderes Land ist so viel am Zündeln.

> „… Seit Jahrhunderten ist England der größte Kriegstreiber …“

Schwabenwilli
8 Stunden her
Antworten an  Haba Orwell

Klar, wahlweise die Amis oder die Deutschen, natürlich niemals nie der Islam.

Kassandra
6 Stunden her
Antworten an  Schwabenwilli

Vollkommen blinder Fleck – aber eventuell der Ideologie auch unterworfen. Wie käme man sonst auf solche „Argumentation“?

Phil
5 Stunden her

Die Vorgehemsweise

PaulKehl
6 Stunden her

Die Bischoffeuse hatte natürlich keine Ahnung, wer der Großmufti ist (plausible deniability). Es könnte sogar das Königshaus hinter der Ehrerbietung stecken. König Karl hat seine Titel vor kurzem geändert. Er heißt (sinngemäß) nicht mehr nur Bewahrer der anglikanischen Kirche, sondern zudem aller Religionen. Seine Sympathie für den Teufelskult ist übrigens bekannt. – Die anglikanische Kirche macht sich mit der Rücknahme des Preises noch mehr lächerlich. Sinnvoll wäre eine Abberufung der Bischöffeuse und deren Exkommunikation und dann Verbannung nach St. Helena.

Schwabenwilli
7 Stunden her

Das kann noch lustig werden: „Oswald Spengler sieht den Verlust der Religion im Der Untergang des Abendlandes als unvermeidlichen Teil des Übergangs von einer lebendigen Kultur zur erstarrten Zivilisation.Kernideen zu Religion und VerfallKultur vs. Zivilisation: Eine junge Kultur ist tief religiös und von metaphysischem Erleben geprägt. Wenn sie altert und zur Zivilisation wird, schwindet der echte Glaube.Intellektualismus und Skepsis: An die Stelle des seherischen Erlebens treten städtischer Intellekt, Rationalismus und die Aufklärung. Religion wird zu blosser Moral oder Soziallehre degradiert, was laut Spengler ihren eigentlichen Kern zerstört.Zweiter Religiosität: In der Spätzeit einer Zivilisation bricht als Reaktion auf die Leere eine… Mehr

Schwabenwilli
8 Stunden her

„war genau das, wonach sich ein multikulturelles Großbritannien heute verzehrt“

Eigentlich schon jemand aufgefallen das dieses multikulti Gerede und gelebte Realität nur von einer Seite ausgeht und das ist nicht die islamische Seite.

Kassandra
6 Stunden her
Antworten an  Schwabenwilli

Ja. Die streben danach, dass Frauen unter schwarzen Hussen verschwinden – wenn nicht ganz in Gemäuern – und ansonsten nur noch Unterworfene den Erdball besiedeln. Seit 1448 Jahren – und seit 2015 ObamaMerkel sind sie ein großes Stück dahin vorangekommen.

Schwabenwilli
8 Stunden her

Ein Beweis mehr das Jesus Christus von diesen Kirchenleuten gekapert wurde.
Höchste Zeit sich von diesen Individuen frei zu machen.

Kassandra
6 Stunden her
Antworten an  Schwabenwilli

Ausgespuckt. https://nixgut.wordpress.com/2016/11/29/helmut-zott-allah-und-der-gott-der-christenheit/
Bei Freikirchen und den Orthodoxen findet man noch das wahre Wort.

Phil
4 Stunden her
Antworten an  Schwabenwilli

Setze eine Frau an die Spitze einer Institution und du kannst davon ausgehen, dass jegliche moralischen Grenzen und damit die Funktionalität der Institution, von innen her zerstört wird. In jeder Frau schlummert ein Opportunist, kommen sie zu „Macht“ wird dieser aktiviert. Frauen sind keine moralischen Wesen, lustigerweise erkennen sie dies tief in ihrem Unterbewusstsein selber und verhelfen dem Islam zum durchbruch, welcher im Gegensatz zum Westen erkannt hat, dass Frauen keine moralischen Menschen sind und sie dementsprechend behandelt. Sie suchen sich ihre eigene Medizin, da der westliche Mann scheinbar nicht mehr fähig ist, seine Weiber im Zaum zu halten und… Mehr

Mausi
9 Stunden her

Das kommt dabei heraus, wenn frau sich von ihren „Genen“, vom Gefühlsbereich ihres Gehirns gesteuert wird, der ihr sagt, dass sich alle lieb haben (sollen).
Wobei es unbenommen ist, dass es Frauen gibt, die „männlich“ ticken, Katharina die Große oder Maria Theresia. Genauso wie es umgekehrt Männer gibt, die „weiblich“ ticken. Wobei männlich und weiblich dem entspricht, was landläufig unter von der Venus bzw. vom Mars kommend verstanden wird.

Kassandra
6 Stunden her
Antworten an  Mausi

Merkel tickt fremd – und lässt sich nirgends einordnen? Aber auch Scholz und Merz in Folge.

luxlimbus
18 Stunden her

Für das Ausland und die gesamte Welt ist offensichtlich, dass die woke Funktionselite in UK, genau wie im „westlichen“ Westen, ihre strukturelle Unfähigkeit unbekümmert zur Schau stellt, die minimalsten Landesinteressen zu schützen.
Versagen auf höchster Ebene. Das Interessante: alle Handlanger, alle Beschwichtiger, alle Förderer dieser völlig entgleisten Politik, in den Medien, an den Hochschulen, in Parteien, NGOs, Kirchen und Gewerkschaften hängen mehr oder weniger direkt am Steuertropf. Die, die das Geld hingegen erwirtschaften – schauen dieser Katastrophe lediglich wie Unbeteiligte zu.

Wilhelm Rommel
23 Stunden her

Mein Gott, was weine ich dem seligen Vicco v. Bülow alias Loriot und seiner kongenialen Partnerin Evelyn Hamann nach! Ersterer hätte die Szene inklusive der beteiligten Figuren in ihrer vollen Körperlichkeit mit größtem Vergnügen zu einem Sketch verarbeitet, auch die von Evelyn Hamann gegebene Dame Mullally geb. Browser aus Woking in der Grafschaft Surrey (so steht’s wirklich und wahrhaftig bei wikidingens) in einen Niqab (in kirchen-violett) gesteckt und ihr zwecks besserer Unterscheidbarkeit noch ’ne Mitra (allerdings ohne Kreuz – man will ja keinen Unwillen erregen) auf den Kopf gestülpt. Dann hätte die Dame in violett noch einige Ehrengästinnen und -gäste… Mehr

Last edited 23 Stunden her by Wilhelm Rommel
Kassandra
5 Stunden her
Antworten an  Wilhelm Rommel

Tja.
Wie die Redaktion von Charlie Hebdo müsste er danach auf die Häscher warten.
Wiewohl solche Clips bereits in der Gegenwart im örr gar nicht mehr gesendet werden würden.

R.J.
23 Stunden her

Vielen Dank, Herr Nikolaidis. Sie erwähnen das pakistanische Gesetz 295-C, dem gemäß Kritik am Propheten ein Kapitalverbrechen ist, nur in kurzen Zitaten. Um seine wunderbare Flexibilität zu würdigen, sollte man es ganz genießen: „Whoever by words, either spoken or written, or by visible representation or by any imputation, innuendo, or insinuation, directly or indirectly, defiles the sacred name of the Holy Prophet Muhammad shall be punished with death, or imprisoned for life, and shall also be liable to fine.“. Mit „directly or indirectly” sowie „[any] innuendo“ ist praktisch alles abdeckbar, was irgendeinem „Richter“ einfällt. „Schutz“ heißt reichliche Verordnung der Todesstrafe,… Mehr

Last edited 23 Stunden her by R.J.
Haba Orwell
8 Stunden her
Antworten an  R.J.

> das pakistanische Gesetz 295-C, dem gemäß Kritik am Propheten ein Kapitalverbrechen ist

Die meiste Zeit der Geschichte war Blasphemie gegen Christus in Europa ähnlich strafbar. Wenn etwa polnische Woken mit Vorliebe Christus-Statuen in Regenbogenfahnen einwickeln – was ist an derartiger „Progressivität“ zu bejubeln?

Im Heutigen Russland ist Blasphemie gegen alle dortige Religionen genauso strafbar – böser Putin?

Beckstein
8 Stunden her
Antworten an  R.J.

Vielen Dank für die zusätzlichen Informationen.

yeager
1 Tag her

Warum tut man sich das mit den christlichen Kirchen überhaupt noch an? Warum nimmt die noch wer ernst? Die haben sich zwischen woker Ideologie und Islamappeasement verlaufen, für Christen gibt es da nichts mehr.
Wozu braucht man eine christliche Kirche die nicht für Christen da ist?

Beckstein
8 Stunden her
Antworten an  yeager

Ich bin Agnostiker, aber gehen Sie in eine sogenannte Freikirche. Die ticken häufig anders.