In der politischen Ausrichtung gebe es "nur noch die eine Richtung mit einer Art linker Wohlfühlkommunikation".
Bei seiner Kritik an den Öffentlich Rechtlichen bekommt Armin Laschet Unterstützung aus der gleichen Partei. In einem Gastbeitrag für die Neue Osnabrücker Zeitung schreibt MdB der CDU Michael von Abercron an ARD und ZDF gerichtet: „Nicht nur die Nachrichtensendungen, sondern auch die politischen Magazine und Talkshows verkommen immer mehr zu einheitlichen Indoktrinationsplattformen, die durch eine links-grüne Weltanschauung geprägt sind.“ In der politischen Ausrichtung gebe es „nur noch die eine Richtung mit einer Art linker Wohlfühlkommunikation“.
Die Satire-Sendungen „heute-show“ und „extra 3“ sowie der Clip des WDR „Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau“ kämen nur satirisch verpackt daher, ließen sich aber von den Wahlbotschaften der Gesinnungsgenossen kaum noch unterscheiden.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk stünde deshalb völlig zu Recht im Kreuzfeuer der Kritik: „Es kann nicht sein, dass die öffentlichen Sendeanstalten ständig ihre Angebote ausweiten und andererseits immer mehr Geld fordern. Dies führt letztlich zu noch höheren Rundfunkgebühren, an deren Sinnhaftigkeit immer mehr Zweifel angebracht sind.“
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Herr Abercron – Die Gesellschaft ist Dank des unseligen Treiben einer Merkel schon längst zerbrochen. Bloß es ist in der Welt der meisten Berufspolitkern noch nicht angekommen. Die meisten Berufspolitiker, besonders die von den Grünen und Linken, leben doch in einer Blase. Auch die der CDU/CSU haben sich von der deutschen Bevölkerung und Realität längst verabschiedet.
Diese berechtigte aber viel zu spät kommende Kritik eines CDU -Abgeordneten wird durch Aussitzen und Vertrauen auf die Vergesslichkeit des Bürgers bald ad acta gelegt werden, und alles geht unverändert weiter, mit Tendenz zur Intensivierung der Indoktrinationspropaganda .
…und das fällt dem erst jetzt auf…???
Guten Morgen Herr Abercron.
Gut geschlafen…?
Die Abgeordneten bekommen Sendezeit und die Rundfunkangestellten werden mit Geld und Privilegien belohnt. Das ist der deal
Nein.
Ich gebe jetzt mal eine Prognose ab, wie das hinsichtlich ÖRR weitergehen wird. Der WDR wird die Protestwelle aussitzen. Noch drei bis vier Wochen, dann ist ausreichend Gras über die Angelegenheit gewachsen. Bei den MSM hat niemand ein Interesse daran, das Thema am Laufen zu halten. Der WDR wird weiter mit dem Linksextremen Danny Hollek zusammenarbeiten. Allein schon deshalb, weil eine Beendigung der Zusammenarbeit einen Aufstand der Redakteure zur Folge hätte, die in großer Mehrheit exakt so denken und ticken wie Hollek. Restle & Co. werden genau so weitermachen wie bisher, ggf. noch eine Schippe drauflegen. Diese Leute sind absolute… Mehr
O.K., wenn sich sowieso nichts ändert, kann ich ja jetzt auch brav wieder meinen „Rundfunkbeitrag“ zahlen.
@Croma Auch ich habe die Einzugsermächtigung widerrufen, weil ich mir vom ÖRR nicht alles widerstandslos bieten lassen will. Aber jetzt stelle ich Ihnen die Fragen, die ich mir seit drei Wochen stelle: 1. Bringt der Gebührenboykott, egal in welcher Form auch immer, was (außer dem Gefühl „etwas“ unternommen zu haben)? 2. Wird der „zivile Ungehorsam“ der unzufriedenen Zwangsgebührenzahler irgend ein Umdenken in den Polit-Redaktionen bei WDR, NDR, BR, ZDF, … bewirken? 3. Werden sich die Macher im ÖRR künftig an Urteile des Verfassungsgerichts halten? Nein, es wird nichts bringen. Es wird kein Umdenken geben. Beim ÖRR werden sie weiter machen,… Mehr
Ich verstehe ja dieses Gefühl der Ohnmacht und objektiv sind wir auch in einer machtpolitisch betrachtet sehr schwachen Position. Es ist ein Kampf von David gegen Goliath und nicht immer sitzt der Treffer so gut wie in diesem Mythos. Aber manchmal eben doch, wir können es vorher nicht wissen. Wenn wir den Stein nicht schleudern, haben wir aber mit Sicherheit verloren. Ich habe mich über Ihren Kommentar geärgert und deshalb etwas sehr verkürzt reagiert, weil wir Demoralisierung wirklich nicht brauchen. Ich bin sicher, dass jeder, der wie Sie und ich sich zum Zahlungsboykott entschlossen hat, ein mögliches Scheitern bereits eingepreist… Mehr
ich muss es an dieser Stelle schreiben, könnte aber auch an Dutzenden anderer Stellen stehen:
„Linksextremen
rot-grünes Propaganda-„Wahrheits-Ministerium
links-versifft
links-rot-grüne Weltanschauungen
Linksextremen“
Ich habe Schwierigkeiten damit, zu akzeptieren, dass alle
Borniertheiten
Sturköpfigkeiten
Dämlichkeiten
Verblendungen&Einseitigkeiten
immer mit den parteipolitischen Adjektiven „links“ ggf „grün“ etikettiert werden.
Das haben die Intentionen der ursprünglich „roten“ oder „grünen“ Parteiungen nicht verdient.
Warum muss ich einem Blödmann 1. Ranges das Etikett „links/grün“ anpappen?
Der indoktrinierende Blödmann steht stabil für sich.
Auch ohne Schild um den Hals.
Sie haben ja so verdammt recht. Aber ich bin fürś weiterkämpfen, nicht aufgeben. Denn hätten DIE gewonnen, und würden uns das Fell erst Recht über die Ohren ziehen.
Meines Wissens ist die Zahl der CDU-nahen, öffentlich-rechtlichen Mitarbeiter ziemlich überschaubar. Michael von Abercron hat vollkommen recht, der ÖRR ist ein durch und durch rot-grünes Propaganda-„Wahrheits-Ministerium“ mit diktatorischen Grundzügen.
Es braucht nur leider sehr viel mehr an Widerständlern, um diesem sozialistischen Bollwerk das Handwerk zu legen. Vielleicht wacht die CDU nach Merkel ja endlich auf und wehrt sich gegen den sozialistischen Umbau Deutschlands, obwohl ich da ziemlich pessimistisch bin. Besonders wenn ich mir so die EU anschaue.
Nur Bares ist Wahres Artikel 128 Abs 1 Satz 3 des Vertrags über die Arbeitsweise der EU (AEUV) lautet: „Die von der Europäischen Zentralbank und den nationalen Zentralbanken ausgegebenen Banknoten sind die einzigen Banknoten, die in der Union als gesetzliches Zahlungsmittel gelten.“ § 14 Abs 1 Satz 2 des Bundesbankgesetzes lautet: „Auf Euro lautende Banknoten sind das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel.“ Dabei stellt das Bundesverwaltungsgericht klar, dass die Beitragssatzungen der Rundfunkanstalten, die die Annahme von Bargeld ausschließen, §14 Bundesbankgesetz widersprechen und ungültig sind – jedenfalls dann, wenn §14 selbst gültig ist. Wer das Bargeldsystem behalten will, sollte bar zahlen. Zum… Mehr
Im Urteil des BVerwG 6 C 6.18 vom März 2019 heißt es klar und deutlich: „Die in § 14 Abs. 1 Satz 2 BBankG geregelte Verpflichtung zur Annahme von Euro-Banknoten gilt auch und gerade in Bezug auf sog. Massenverfahren wie die Erhebung des Rundfunkbeitrags. Anhaltspunkte dafür, dass die Möglichkeit, den Rundfunkbeitrag bar zu zahlen, die verfassungsrechtlich gebotene Finanzausstattung der Rundfunkanstalten gefährden könnte, sind nicht erkennbar.“
Meinen Wunsch, die Rundfunksteuer bar an meinem Wohnort und ohne zusätzliche Kosten zu begleichen beschied die „GEZ“ abschlägig: … Der Rundfunkbeitrag ist bargeldlos zu bezahlen. Die gesetzliche Grundlage hierfür ist der Rundfunkbeitragsstaatsvertrag (§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2) in Verbindung mit den Satzungen der Rundfunkanstalten … Auch aus §14 Abs. 1 Satz 2 Bundesbankgesetz lässt sich kein Recht auf Barzahlung desRundfunkbeitrags ableiten. … Damit wird nicht ausgeschlossen, dass in kar abgegrenzten Bereichen aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung und zur Kosteneinsparung die Möglichkeit zur Barzahlung … begrenzt wird. … Sie können den Rundfunkbeitrag … bei Banken und Sparkassen bar auf… Mehr
Rückblickend kann man sagen, dass die Unwörter des Jahres immer jene sind, die den entsprechenden Zustand allszu wahrheitsgemäß beschreiben. Nudging at its best: die entsprechenden Begriffe mit dem Etikett „Unwort“ als unethisch und damit unmöglich zu klassifizieren (und dies prominent verkünden) und dem unkritischen Zuhörer den Rest überlassen, nämlich die damit verbundene, automatische Zuordnung als falsch.
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Ich traue den Aussagen des CDU-MdB nicht. Leider.
Trotzdem eine interessante Aussage aus den Reihen der CDU. Es scheint dort also doch noch vereinzelt Menschen zu geben, die selber denken und sich zu äußern wagen.
Meine Vermutung geht dahin, dass er möglicherweise als eine Art Feigenblatt fungiert, so wie Herr Bosbach… Schön, wenn es anders ist.